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21.10.2013

15:32 Uhr

Solarfirma

Centrotherm glaubt nicht mehr an großen Gewinn

Die Krise in der Photovoltaikbranche hat der Solarfirma Centrotherm schwer zu schaffen gemacht. Nach der Insolvenz und der erfolgreichen Sanierung korrigiert das Unternehmen nun seine Erwartungen nach unten.

Firmenzentrale der Centrotherm Photovoltaics AG in Blaubeuren: Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr Insolvenz beantragt. dpa

Firmenzentrale der Centrotherm Photovoltaics AG in Blaubeuren: Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr Insolvenz beantragt.

BlaubeurenDie Solarfirma Centrotherm muss ihre Erwartungen wegen der anhaltenden Probleme in der Photovoltaikbranche nach unten korrigieren. Das teilte das Unternehmen in Blaubeuren mit. Ursprünglich hatte Centrotherm für 2014 und 2015 jeweils 22 Millionen beziehungsweise 23 Millionen Euro Überschuss geplant. Beides könne nun nicht mehr aufrechterhalten werden, hieß es.

Zudem sei ein positives Ergebnis im kommenden Jahr nur noch bei einer „signifikanten Belebung“ des Marktes möglich. Die Solarkrise hatte dem Unternehmen stark zu schaffen gemacht. Centrotherm hatte im vergangenen Jahr Insolvenz beantragt und sich danach in Eigenregie selbst saniert.

Die größten Solarmodulhersteller der Welt

Platz 9: Hanwha Solar One und REC (Norwegen und Korea)

Das Research-Team des Handelsblatts hat aus Daten von Bloomberg, des Marktforschers IHS und Unternehmensangaben die aktuell zehn größten Solarmodul-Hersteller der Welt ermittelt. Die Liste dürfte vor allem für die Deutschen ernüchternd sein.

Den zehnten Platz teilen sich das koreanische Unternehmen Hanwha Solar und das norwegische Unternehmen REC. Beide verkauften 2012 jeweils Solarmodule mit einem Erzeugungspotenzial von 750 Megawatt.

Platz 8: Sun Power (USA)

Das 1985 im US-amerikanischen Silicon Valley gegründete Unternehmen Sun Power machte im vergangenen Jahr rund 1,9 Milliarden Euro Umsatz und verkaufte Solarmodule mit einer Erzeugungskapazität von 850 Megawatt.

Platz 7: Jinko Solar (China)

Auf dem siebten Platz befindet sich das chinesische Unternehmen Jinko Solar. Es setzte 2012 mit Auslieferungen von Solarmodulen mit einer Erzeugungskapazität in Höhe von 900 Megawatt insgesamt 591 Millionen Euro um.

Platz 6: Sharp (Japan)

Zu den großen Gewinnern beim Ranking 2012 gehört Sharp. Das Unternehmen lieferte im vergangen Jahr Solarmodule mit einem Stromerzeugungspotenzial von 1050 Megawatt aus. 2011 waren es noch 725 MW, was Sharp damals den 16. Platz in der Weltrangliste brachte.

Platz 5: Suntech (China)

Der chinesische Konzern Suntech stürzte mit verkauften Solarmodulen mit einer Erzeugungskapazität von geschätzt 1390 Megawatt vom ersten Platz im Jahr 2011 auf den fünften Platz ab. Im April musste das Unternehmen seine Zahlungsunfähigkeit mitteilen und ist nun offenbar auf der Suche nach einem strategischen Investor.

Platz 4: Canadian Solar (Kanada)

Das Unternehmen Canadian Solar wurde erst im Jahr 2001 im kanadischen Ontario gegründet. Nun befindet es sich bereits auf dem vierten Platz der Weltrangliste. Im Jahr 2012 verkaufte es Solarmodulen mit einem Stromerzeugungspotenzial von 1550 Megawatt.

Platz 3: Trina Solar (China)

Das chinesische Unternehmen Trina Solar schaffte einen großen Sprung vom fünften Platz 2011 auf den dritten Platz 2012. Im vergangenen Jahr lieferte das Unternehmen Solarmodule mit einer Erzeugungskapazität von 1600 Megawatt aus.

Platz 2: First Solar (USA)

Der US-Konzern First Solar belegt unverändert den zweiten Platz in der Weltrangliste der größten Solarmodulhersteller. 2012 lieferte es Produkte mit einem Stromerzeugungspotenzial von 1800 Megawatt aus.

Platz 1: Yingli Solar (China)

Absolute Weltspitze ist das chinesische Unternehmen Yingli Solar. Der Konzern arbeitete sich von Platz 4 in 2011 hoch mit Auslieferungen von Solarmodulen von 2300 Megawatt im vergangenen Jahr.

Von

dpa

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