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18.08.2011

16:03 Uhr

Solarkonzern

Q-Cells einigt sich über Einsparprogramm

Vorstand und Betriebsrat des angeschlagenen Solarunternehmens Q-Cells haben sich über ein erstes Programm zum Personalabbau verständigt. Wie viele Stellen wegfallen, ist noch nicht klar

Q-Cells hat einen harten Sparkurs angekündigt. Quelle: dpa

Q-Cells hat einen harten Sparkurs angekündigt.

ThalheimBeim angeschlagenen Solarunternehmen Q-Cells in Bitterfeld-Wolfen haben sich Vorstand und Betriebsrat über ein erstes Programm zum Personalabbau verständigt. So seien die Konditionen für die Arbeitnehmer vereinbart worden, die freiwillig ausscheiden wollen, sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Donnerstag. Zunächst gehe es vor allem um Einsparungen in der Verwaltung. Es sei geplant, dort die Kosten um 25 bis 30 Prozent zu reduzieren. Wie viele Stellen das letztendlich bedeute, sei noch nicht klar.

Betriebsbedingte Kündigungen wolle Q-Cells ausschließen. Die Angebote in dem sogenannten „Freiwilligen-Programm“ gelten bis Ende September/Anfang Oktober, sagte die Sprecherin. Sollten bis dahin die angestrebten Ziele nicht erreicht werden, wollen sich Vorstand und Betriebsrat erneut zusammensetzen.

Das Unternehmen hat einen harten Sparkurs angekündigt. Der Aufsichtsrat hatte einem umfangreichen Konzernumbau zugestimmt, da Q-Cells im zweiten Quartal 2011 einen Verlust von 354,8 Millionen Euro eingefahren hatte. Am Standort in Deutschland soll es eine Kombination aus Forschung und Entwicklung sowie der Produktion von Solarmodulen geben. Am Standort in Malaysia sollen Solarzellen hergestellt werden, weil das dort günstiger möglich ist.

Mit den Sparmaßnahmen will die Unternehmensführung Q-Cells im harten Preiskampf wettbewerbsfähiger machen. Bereits im kommenden Jahr soll Q-Cells wieder die Gewinnzone erreichen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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varbut

18.08.2011, 16:43 Uhr

Too late, too little!

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