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24.02.2012

16:45 Uhr

Solarmodulhersteller

Kurzarbeit bei First Solar ab März

Kurzarbeit bei First Solar: Ab März sollen die Beschäftigten nur noch halb so lange Arbeiten wie bisher. Die Arbeitszeitverkürzung bei dem Solarmodulhersteller ist vorerst auf sechs Monate befristet.

Bei First Solar gibt es ab März Kurzarbeit. Reuters

Bei First Solar gibt es ab März Kurzarbeit.

Frankfurt/OderDen Beschäftigten des Solarmodulherstellers First Solar steht Kurzarbeit bevor: Ab dem 1. März wird für nahezu alle 1200 Beschäftigten in Frankfurt/Oder die Arbeitszeit um 50 Prozent reduziert. Das US-Unternehmen mit starkem deutschen Standbein reagiere damit auf das bestehende Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, sagte Firmensprecher Sebastian Fasbender der Nachrichtenagentur dpa. Die Verkürzung ist vorerst auf sechs Monate befristet. Die Beschäftigten erhalten dem Sprecher zufolge in dieser Zeit rund 85 Prozent des Nettoverdienstes.

Am Donnerstag hatten sich Mitarbeiter und Vertreter der Geschäftsführung von First Solar mit einer Kundgebung an einem bundesweiten Aktionstag gegen Kürzungen bei der Solarförderung beteiligt. Die Kurzarbeit stehe damit aber nicht im Zusammenhang, sondern sei schon länger geplant, sagte Fasbender. Seit 2011 steckt die gesamte Solarbranche unter anderem wegen Überkapazitäten in der Krise, namhafte Unternehmen mussten bereits Insolvenz anmelden.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

24.02.2012, 17:12 Uhr

Subventionen abschöpfen und dann Kurzarbeit ?
Dieser hoch defizitäre , Subventions verschlingender Industriebereich gehört geschlossen .
Wer nicht wirklich wirtschaftlich und Profitabel arbeitet, geht in allen andern Wirtschaftsbereichen Pleite ,
können diese Unternehmen dann auch auf staatliche Hilfen hoffen ?
Das sind Kriminelle Geschäftemacher unter dem Deckmantel "Solar"die nur staatliche Hilfen abschöpfen wollen .

Ideologiefeind

24.02.2012, 19:27 Uhr

An Energieelite
Über Subventionen scheint die Kenntnis nicht sehr ausgeprägt. Schon vergessen, dass ca. 240 Milliarden Euro in die Atomindustrie an Steuergeldern geflossen ist? Dass für einen eventuellen Schadensfall der Steuerzahler haftet, weil bei einer entsprechenden Versicherung der Atomstrom unbezahlbar wäre?
Was kriminell ist, steht im StGB. Empfehlung: dort mal nachlesen!

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