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12.01.2004

15:30 Uhr

Sorge über Kursverlust des US-Dollar

Frankreichs Energiekonzerne EdF und GdF werden AGs

Die französische Regierung will die staatlichen Energiekonzerne Electricite de France (EdF) und Gaz de France (GdF) im Laufe des Jahres in Aktiengesellschaften umwandeln.

HB PARIS. Der Schritt ist eine Voraussetzung für eine Privatisierung der Energiekonzerne. Premierminister Jean-Pierre Raffarin kündigte am Montag in Paris die Statutenänderung für das laufende Jahr an. Électricité de France und Gaz de France sollten „Weltmeister“ der neuen Atomtechnik und der Energietechnik des Post-Atom-Zeitalters werden, sagte Raffarin. EdF ist Miteigner des Karlsruher Stromkonzerns EnBW.

Besorgt äußerte sich Raffarin über den Kursverlust des US-Dollar. Er rief indirekt die Europäische Zentralbank auf, „energisch daran zu erinnern, dass die Instabilität der Wechselkurse im Interesse weder der USA noch Europas“ sei. Man müsse „schnell Mittel finden, um Wechselkurse sicherzustellen, die mehr mit den wirtschaftlichen Realitäten vereinbar“ seien. Als eigene Prioritäten des Jahres nannte Raffarin die Arbeitsmarktpolitik und die Reform der sozialen Sicherheitssystems.

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