Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.06.2012

12:56 Uhr

Spanischer Energiekonzern

Ostsee-Windpark für 1,6 Milliarden geplant

1,6 Milliarden Euro will das spanische Energieunternehmen Iberdrola für den Bau eines Ostsee-Windparks ausgeben. Vor Rügen wird damit eine der größten Offshore-Anlagen der Welt entstehen.

30 Kilometer vor Rügen soll ein Offshore-Windpark entstehen. dpa

30 Kilometer vor Rügen soll ein Offshore-Windpark entstehen.

MadridDer spanische Energiekonzern Iberdrola will 1,6 Milliarden Euro in den Bau eines neuen Windparks in der Ostsee investieren. Die Offshore-Anlage mit dem Namen Wikinger solle 80 Windkraftanlagen umfassen und 30 Kilometer vor der Insel Rügen gebaut werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Sie werde eine der größten Offshore-Installationen der Welt in einer Wassertiefe von über 40 Metern sein.

Die 150 Meter hohen Windräder sollen in der Ostsee eine Fläche von 32 Quadratkilometern einnehmen und über eine Leistung von etwa 400 Megawatt verfügen. Dies reiche für die Stromversorgung von 350 000 deutschen Haushalten aus, betonte der Konzern. Noch in diesem Jahr will das Unternehmen 50 Millionen Euro in die Erstellung von Standortgutachten und in die Projektentwicklung investieren.

Mit dem Bau solle im Jahr 2015 begonnen werden. Ein Jahr später solle der Park erstmals Strom in das Netz einspeisen, kündigte Iberdrola an. Für das Unternehmen sei dies das erste Vorhaben dieser Art in Deutschland. Der Konzern entwickelt nach eigenen Angaben im Norden und Westen Europas Offshore-Windanlagen mit einer Leistung von 11 000 Megawatt.

Vor Rügen war vor gut einem Jahr der Offshore-Windpark Baltic 1 des Karlsruher Energieversorger Energie Baden-Württemberg (EnBW) in Betrieb genommen worden. Eine zweite Anlage ist im Bau.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×