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27.08.2012

17:31 Uhr

Sparmaßnahmen

Siemens kürzt Jobs in der Getriebesparte

Einigung mit Betriebsräten: Siemens will bis 2016 Hunderte Stellen in seiner Getriebesparte abbauen. Der Abbau sei sozialverträglich geplant, zwei Standorte würden aufgelöst, teilte ein Konzernsprecher mit.

Siemens muss sparen - auch bei den Stellen. dapd

Siemens muss sparen - auch bei den Stellen.

ErlangenSiemens hat sich mit den Betriebsräten der Getriebesparte Drive Technologies auf einen Stellenabbau verständigt. Bis 2016 sollen demnach an den Standorten Bocholt, Herne, Mussum, Voerde und Vreden in Nordrhein-Westfalen sowie bei der Siemens-Industriegetriebe GmbH im sächsischen Penig bis zu 500 Arbeitsplätze wegfallen, wie Siemens am Montag in Erlangen mitteilte.

Der Abbau sei sozialverträglich beispielsweise über Altersteilzeit, Aufhebungsverträge und Fluktuation geplant. Die betroffenen Standorte Herne und Vreden würden aufgelöst, erläuterte ein Sprecher. Die Produktion werde in Bocholt, Voerde und Mussum zusammengezogen.

Siemens hatte diese Sparmaßnahmen im April dieses Jahres angekündigt. Grund sei die dauerhafte Nachfrageschwäche nach Windkraftgetrieben, die langfristig durch Getriebe für andere Industriezweige kompensiert werden solle, teilte Siemens weiter mit.

Von

dapd

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