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30.01.2014

17:32 Uhr

Sparzwang

Northrop kämpft mit Einschnitten im US-Rüstungsetat

Die US-Regierung muss sparen – auch bei der Beschaffung von Rüstungsgütern. Das hat Spuren in der Bilanz von Northrop hinterlassen: Der Nettogewinn ist im vierten Quartal gefallen. Die Aktie jedoch hat zugelegt.

U.S. Air Force RQ-4 Global Hawk: Northrop stellt unter anderem diese Drohnen her. Reuters

U.S. Air Force RQ-4 Global Hawk: Northrop stellt unter anderem diese Drohnen her.

WashingtonDie Zurückhaltung der US-Regierung bei der Beschaffung von Rüstungsgütern schlägt sich in der Bilanz von Northrop Grumman nieder. Im vierten Quartal sei der Nettogewinn um zehn Prozent auf 478 Millionen Dollar gefallen, teilte das Unternehmen, das unter anderem die Drohne Global Hawk herstellt, am Donnerstag mit. Der Umsatz ging um fünf Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar zurück. Da Analysten weniger erwartet hatten, legte die Aktie leicht um 0,8 Prozent zu.

Auch 2014 würden die staatlichen Sparzwänge anhalten, sagte Northrop-Chef Wes Bush. Deshalb werde der Umsatz in diesem Jahr weiter auf 23,5 bis 23,8 Milliarden Dollar fallen von 24,6 Milliarden Dollar 2013. Die Kosten will der Konzern deshalb weiter drücken.

Konkurrent Lockheed Martin sagte für 2014 leicht sinkende bis stagnierende Erlöse voraus. Dem wichtigsten Lieferanten des US-Verteidigungsministeriums machen die Einschnitte im Rüstungshaushalt ebenfalls zu schaffen. Allerdings verdiente der Hersteller von F-35-Kampfjets, Satelliten und Kriegsschiffen im vergangenen Jahr so viel wie nie zuvor.

Von

rtr

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