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01.09.2011

17:24 Uhr

Spezialchemiefirma

H+R-Chef geht Mitte 2012

Der Vorstandschef der niedersächsischen Spezialchemiefirma H+R, Gert Wendroth, wird seinen Ende Juni 2012 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Über die Suche nach einem Nachfolger hielt sich die Firma bedeckt.

Ein Raffinerie-Mitarbeiter läuft in Salzbergen zwischen Ölfässern her. Die Raffinerie des Chemiespezialisten H&R ist nach eigenen Angaben die älteste heute noch produzierende Spezialraffinerie der Welt. dpa

Ein Raffinerie-Mitarbeiter läuft in Salzbergen zwischen Ölfässern her. Die Raffinerie des Chemiespezialisten H&R ist nach eigenen Angaben die älteste heute noch produzierende Spezialraffinerie der Welt.

FrankfurtDer niedersächsischen Spezialchemiefirma H+R steht im kommenden Jahr ein Führungswechsel ins Haus. Vorstandschef Gert Wendroth werde seinen Ende Juni 2012 auslaufenden Vertrag nicht verlängern und aus dem Unternehmen ausscheiden, teilte die Firma aus Salzbergen am Donnerstag mit. Wendroth gehe aus persönlichen Gründen. Nähere Angaben wurden nicht gemacht. Auch über die Suche nach einem Nachfolger hielt sich die Firma bedeckt. H+R gehört zu mehr als 50 Prozent der Unternehmerfamilie Hansen. 

„Der Aufsichtsrat der H+R AG nimmt diese Entscheidung mit großem Respekt und Bedauern zur Kenntnis“, hieß es in der Mitteilung. Bis zu seinem Ausscheiden werde Wendroth seine Aufgaben in der Konzernführung weiter wahrnehmen. Wendroth ist seit Juli 2007 Vorstandschef des auf Gummiweichmacher und Grundstoffe für die Kosmetik- und Kunststoffindustrie spezialisierten Unternehmens. Zuvor hatte er 20 Jahre für den Mineralölkonzern Shell gearbeitet.

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