Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.04.2014

10:04 Uhr

Spezialtiefbau-Konzern

Brunnenbauprojekt reißt Bauer in die roten Zahlen

Der oberbayerische Spezialtiefbau-Konzern Bauer musste im vergangenen Jahr trotz steigender Umsätze Verluste hinnehmen. Gründe dafür sind ein Brunnenbauprojekt in Jordanien und schärferer Wettbewerb.

Die Bauer AG ist mit etwa 10.000 Beschäftigten in mehr als 70 Ländern aktiv. dpa

Die Bauer AG ist mit etwa 10.000 Beschäftigten in mehr als 70 Ländern aktiv.

MünchenDer oberbayerische Spezialtiefbau-Konzern Bauer ist im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht. Wegen Verzögerungen, Problemen bei einem Brunnenbauprojekt in Jordanien und eines schärferen Wettbewerbs im Bau- und im Baumaschinengeschäft stand unter dem Strich ein Verlust von 19 Millionen Euro, nach plus 26 Millionen Euro im Vorjahr, wie das Unternehmen am Freitag in München mitteilte. Der Umsatz stieg zwar um fünf Prozent auf über 1,5 Milliarden Euro, der Auftragsbestand sank aber auf 765 Millionen Euro.

Die Dividende für die Aktionäre soll deshalb wegfallen: „Nach einem Jahr wie 2013 ist es dringend geboten, die Mittel im Unternehmen zu belassen“, sagte Vorstandschef Thomas Bauer.

Größte Baumaschinenhersteller der Welt (Umsatz 2011)

35 Milliarden Dollar

Caterpillar (USA)

21,8 Milliarden Dollar

Komatsu (Japan)

10 Milliarden Dollar

Volvo (Schweden)

10 Milliarden Dollar

Hitachi (Japan)

7,9 Milliarden Dollar

Liebherr (Schweiz/Deutschland)

7,9 Milliarden Dollar

Sany (China)

7,2 Milliarden Dollar

Zommlion (China)

6,5 Milliarden Dollar

Terex (USA)

5,8 Milliarden Dollar

Doosan (Korea)

5,4 Milliarden Dollar

John Deere (USA)

Quelle: KHL Group via statista.de

Bauer ist mit etwa 10.000 Beschäftigten in mehr als 70 Ländern aktiv und erstellt unter anderem Baugruben für große Gebäude wie Fabriken oder Hochhäuser.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×