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25.05.2013

13:45 Uhr

Spezialverpackungshersteller

Gerresheimer erwägt weitere Zukäufe

Gerresheimer fasst weitere Zukäufe ins Auge, will sich dabei aber nicht übernehmen. Der Düsseldorfer Verpackungskonzern hält aber mindestens eine Akquisition pro Jahr für möglich.

Die Entwicklungskosten in der Spritzenproduktion nannte Gerresheimer als einen Grund für den stagnierenden Gewinn. dpa

Die Entwicklungskosten in der Spritzenproduktion nannte Gerresheimer als einen Grund für den stagnierenden Gewinn.

DüsseldorfDer Spezialverpackungshersteller Gerresheimer liebäugelt mit weiteren Zukäufen. Allerdings wolle man nicht zuviel nacheinander kaufen, sagte Finanzchef Rainer Beaujean der "Börsen-Zeitung". "Man muss Zukäufe ja auch managen und integrieren." Aber: "Eine Akquisition pro Jahr, vielleicht zwei, sind für uns sehr gut zu managen." Beaujean, der früher Chef von T-Online war, ist seit Februar Finanzchef des auf Verpackungen für die Pharma- und Kosmetikindustrie spezialisierten Düsseldorfer Konzerns.

Auch von der Größe müssten Neuerwerbungen passen. Im Dezember hatte Gerresheimer 75 Prozent am indischen Hersteller für Kunststoffverpackungen Triveni gekauft. Triveni hat 300 Mitarbeiter und setzt rund 20 Millionen Euro um. In einer solchen Größenordnung würden die nächsten Akquisitionen nicht liegen, sagte Beaujean. "Aber wir schauen uns natürlich einiges an. Es sind meistens Familienunternehmen, mit denen wir verhandeln." Etwas Konkretes gebe es derzeit allerdings nicht zu verkünden.

Von

rtr

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