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20.01.2011

10:32 Uhr

Spirituosen

Remy Cointreau freut sich über Cognac-Durst der Chinesen

Der französische Spirituosen-Hersteller Remy Cointreau hat dank einer starken Nachfrage in Asien ein kräftiges Umsatz- und Gewinnwachstum in Aussicht gestellt. Er profitiert unter anderem davon, dass die Chinesen zu ihrem Neujahresfest gerne mit Remy-Martin-Cognac anstoßen.

HB PARIS. Eine starke Nachfrage aus Asien sorgt beim französischen Spirituosen-Hersteller Remy Cointreau für gute Stimmung. Der Konzern stellte am Donnerstag für das laufende Geschäftsjahr 2010/11 (per Ende März) einen kräftiges Umsatz- und Gewinnwachstum in Aussicht.

Er profitiert unter anderem davon, dass die Chinesen zu ihrem Neujahresfest gerne mit Remy-Martin-Cognac anstoßen. In den neun Monaten bis Ende Dezember erzielte das Unternehmen, das mit Branchengrößen wie Pernod Ricard und Diageo konkurriert, Erlöse von 695 Millionen Euro. Auf vergleichbarer Basis entspricht dieses einem Anstieg um elf Prozent zum Vorjahreszeitraum.

„Alle Regionen berichteten Zuwächse. In Asien gab es eine Beschleunigung, in Europa eine gewisse Erholung“, teilte das Management mit. Im Cognac-Geschäft belief sich das Umsatzplus gar auf 19 Prozent. Hier schlug sich nieder, dass das chinesische Neujahrsfest 2011 bereits am 3. Februar gefeiert wird, elf Tage früher als vor einem Jahr.

Damit fielen die Bestellungen diesmal vor allem ins dritte Geschäftsquartal. Das bedeutet nach Konzernangaben allerdings auch, dass die Geschäfte im laufenden Schlussquartal nur moderat zulegen werden.

Neben Cognac produziert der Konzern auch den Cointreau-Likör sowie Champagner, darunter die Marken Piper Heidsieck und Charles Heidsieck. Das verlustträchtige Champagnergeschäft steht zum Verkauf. Der Bereich sei insbesondere auf den internationalen Märkten weiterhin gut aufgestellt und habe in den ersten neun Monaten ein Umsatzplus auf vergleichbarer Basis von 9,6 Prozent erzielt, warb Remy Cointreau im Zwischenbericht.

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