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10.10.2011

07:33 Uhr

Sportartikel

Adidas erwartet Konsumrausch in Russland

Russland soll die neue Goldgrube von Adidas werden. Für die nächsten vier Jahre rechnet Vorstandschef Hainer mit jeweils mindestens zehn Prozent Wachstum.

huGO-BildID: 22880915 ARCHIV - Der Schriftzug des Sportartikelherstellers Adidas ist in einem Nürnberger Adidas-Geschäft auf Schuhmodellen zu lesen (Archivfoto vom 12.10.2005). Für die IWF-Chefin Christine Lagarde soll sich an diesem Donnerstag (04.08.2011) entscheiden, ob sie sich in Frankreich einem Ermittlungsverfahren wegen Amtsmissbrauchs stellen muss. Es geht um Entschädigungszahlung von 285 Millionen Euro plus Zinsen aus der Staatskasse an den schillernden Geschäftsmann Tapie. Hintergrund der Zahlung war der Verkauf des deutschen Sportartikelherstellers Adidas durch Tapie Anfang der 1990er Jahre. dpa/lby Foto: Daniel Karmann (zu dpa 0380 vom 04.08.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++ dpa

huGO-BildID: 22880915 ARCHIV - Der Schriftzug des Sportartikelherstellers Adidas ist in einem Nürnberger Adidas-Geschäft auf Schuhmodellen zu lesen (Archivfoto vom 12.10.2005). Für die IWF-Chefin Christine Lagarde soll sich an diesem Donnerstag (04.08.2011) entscheiden, ob sie sich in Frankreich einem Ermittlungsverfahren wegen Amtsmissbrauchs stellen muss. Es geht um Entschädigungszahlung von 285 Millionen Euro plus Zinsen aus der Staatskasse an den schillernden Geschäftsmann Tapie. Hintergrund der Zahlung war der Verkauf des deutschen Sportartikelherstellers Adidas durch Tapie Anfang der 1990er Jahre. dpa/lby Foto: Daniel Karmann (zu dpa 0380 vom 04.08.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++

MoskauDer Sportartikel-Hersteller Adidas will Russland zu einem seiner drei größten Märkte nach den USA und China ausbauen. Bis 2015 sei jedes Jahr mit einem Wachstum von mindestens zehn Prozent zu rechnen, sagte Vorstandschef Herbert Hainer am Montag bei einer Investorenveranstaltung in Moskau.

Die Region Russland/GUS, zu der der fränkische Konzern auch die Ukraine, Kasachstan sowie viele kleinere ehemalige Sowjet-Republiken zählt, würde damit Japan als drittwichtigsten Markt überholen. Bis 2013 will Adidas in der Region die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz knacken. Eine Vergleichszahl nennt das Unternehmen nicht.

Schon jetzt ist Adidas eigenen Angaben zufolge Marktführer in Russland, der US-Konzern Nike, weltweit die Nummer eins, tut sich hier vergleichsweise schwer. Ein wichtiger Baustein, um die Ziele zu erreichen, ist die Eröffnung eigener Läden. Ende dieses Jahres dürften es in der Region 800 sein. Bis 2015 sollen netto mindestens 400 weitere Stores hinzukommen.

Adidas setzt nicht nur in Russland verstärkt auf den eigenen Vertrieb, weil hier die Margen für gewöhnlich höher sind. Wegen der Euromeisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine werden Fußball-Produkte eine wichtige Rolle spielen. Zudem wird Laufen als Sportart populärer, der Outdoor-Markt ist wegen der niedrigen Temperaturen traditionell größer.

Von

rtr

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