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06.09.2012

13:42 Uhr

Sportbekleidung

Bieterkampf um Billabong kündigt sich an

Beim Verkauf der australischen Sportbekleidungsfirma bahnt sich ein Wettstreit an. Neben der Gesellschaft TPG hat ein weiterer Bieter Interesse bekundet. Es soll sich um den US-Fonds Bain Capital handeln.

Ein Billabong-Geschäft in Sydney. Die australische Sportbekleidungsfirma steht zum Verkauf. Reuters

Ein Billabong-Geschäft in Sydney. Die australische Sportbekleidungsfirma steht zum Verkauf.

SydneyDie australische Sportbekleidungsfirma Billabong hofft auf einen Bieterwettstreit, der ihren Preis nach oben treiben könnte. Nach der Beteiligungsgesellschaft TPG International LLG ist ein weiterer Bieter für Billabong aufgetaucht, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Es handele sich um einen anonymen Interessenten – nach Informationen der Nachrichtenagentur Dow Jones ist es der US-Fonds Bain Capital, den US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney einst mitgründete. Beide Interessenten bieten laut Billabong 695 Millionen australische Dollar (564 Millionen Euro).

TPG hatte sein Angebot vor sechs Wochen vorgelegt und schaut sich seitdem die Bücher von Billabong an. Auch der zweite Bieter darf Einblick nehmen, wie Billabong mitteilte – um „den Wert von Billabong besser zu verstehen“. Die gebotenen 695 Millionen hält das Unternehmen für zu niedrig.

Zu Billabong gehört nicht nur die gleichnamige Marke, sondern auch weitere wie Tigerlily, Element oder Dakine. Wegen der Schuldenkrise in Europa und der Wirtschaftskrise in den USA hat das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr Verlust gemacht. Billabong will Kosten sparen, indem es Filialen schließt, Beschäftigte entlässt, mehr über das Internet verkauft und sich Zulieferer an günstigeren Standorten sucht.

Von

afp

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