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29.01.2010

11:05 Uhr

Sportwagenbauer

Porsche bekommt die Kurve

Porsche sieht das Ende der Durststrecke für den Sportwagenbauer in Sicht. Zwar ist der Absatz erneut rückläufig, aber langsam ziehen die Verkäufe wieder an. Und die Prognose steht.

Ferdinand Piech (links) und Martin Winterkorn. APN

Ferdinand Piech (links) und Martin Winterkorn.

HB STUTTGART. Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche hat in den letzten Monaten die Trendwende geschafft und wieder mehr Fahrzeuge verkauft. Damit schwächte sich der Absatzrückgang nach sechs Monaten im laufenden Geschäftsjahr 2009/10 auf 3,1 Prozent und rund 33.200 Fahrzeuge ab, wie das Unternehmen am Freitag auf der Hauptversammlung in Stuttgart mitteilte. In den ersten vier Monaten hatte das Minus im Vergleich zum Vorjahr noch bei rund einem Viertel gelegen. Der Umsatz ging den vorläufigen Zahlen zufolge im Zeitraum von August bis Januar um 3,3 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro zurück.

Die positive Entwicklung ist in erster Linie auf das neue viertürige Modell Panamera zurückzuführen. Davon wurden bereits rund 8.200 Exemplare verkauft. Für den übrigen Jahresverlauf rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Anziehen der Nachfrage. Insgesamt sollen die Verkäufe bis Ende Juli das Vorjahr mit 75.238 Wagen übertreffen. Wegen der bilanziellen Folgen der geplanten Verschmelzung mit Volkswagen stellt sich das Unternehmen aber auf einen neuerlichen Milliardenverlust ein.

Auf der Hauptversammlung verteidigte der neue Porsche-Chef und VW-Konzernvorstand Martin Winterkorn das Zusammengehen von Porsche und Volkswagen. Dadurch könnten auch die erforderlichen Milliardeninvestitionen in neue Technologien leichter geschultert werden. Hier bedeuteten vor allem die künftigen CO2-Gesetzgebungen in Europa, den USA und in China große Herausforderungen.

Die erwarteten Synergien bei Entwicklung, Einkauf und Produktion könnten wesentlich zur Wettbewerbsfähigkeit beider Unternehmen beitragen, sagte Winterkorn. Der neue Porsche-Chef verwies auch auf bereits bestehende Kooperationen von Porsche und VW. "Jetzt haben wir die einmalige Chance, sie deutlich zu intensivieren." Erste Erfolge sollten bereits im Verlauf des Jahrs sichtbar werden.

Kommentare (1)

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aruba

29.01.2010, 12:21 Uhr

Guten Tag, solange der Araber das Pferdchen im Wappen nicht durch ein Kamel erstezen will; lassen Sie ihn mal machen. Duemmer als seine Vorgaenger kann er ja kaum sein. besten Dank

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