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09.01.2004

15:09 Uhr

Spürbares Umsatzwachstum

Würth schraubt glänzende Zahlen

Der weltgrößte Schraubenhändler Würth hat für das abgelaufene Geschäftsjahr 2003 ein deutlich gestiegenes Betriebsergebnis vorgelegt. Sechs Prozent Plus in einem stagnierenden Gesamtmarkt beschert einen Umsatzrekord.

HB KÜNZELSAU. Nach vorläufigen Berechnungen liegt das Betriebsergebnis des Handelsunternehmens für Befestigungs- und Montagetechnik Würth in Künzelsau (Hohenlohekreis)zwischen 300 und 320 Millionen Euro. Das wären über sechs Prozent mehr als im Vorjahr, als 281 Millionen Euro ausgewiesen wurden. Der Sprecher der Konzernführung, Walter Jaeger, wies am Freitag zudem darauf hin, dass mit 5,44 Milliarden Euro 2003 eine neue Rekordmarke beim Umsatz erreicht worden sei. Das bedeute ein Umsatzwachstum von 1,5 Prozent im Vergleich zu 2002.

Im Ausland erhöhte sich der Umsatz des Handelskonzerns um 2,7 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Bereinigt um die Währungsschwankungen des Dollars stieg der Auslandsumsatz um 7,5 Prozent. Im Inland ging der Umsatz der Würth-Gruppe hingegen um 0,2 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zurück. In Deutschland leide das Handelsgeschäft mit Montage- und Befestigungsmaterial weiterhin unter der schwachen Konjunktur im Baugewerbe, sagte Jaeger.

Im vergangenen Jahr seien weltweit zusätzlich 1 525 Verkäufer eingestellt worden. „Der Umsatzrekord bestätigt die Geschäftspolitik der letzten zwei Jahre, in denen das Unternehmen trotz des sehr schwierigen Marktumfelds kräftig in den Ausbau des Vertriebs investiert hat“, sagte Jaeger. Die Würth-Gruppe beschäftigt derzeit knapp 42 000 Mitarbeiter, das sind 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

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