Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.08.2012

11:38 Uhr

Staatsanwaltschaft

Ex-Porsche-Chef Wiedeking droht Anklage

Die gescheiterte Übernahme von VW durch Porsche könnte für Ex-Porsche-Chef Wiedeking ein unangenehmes Nachspiel haben. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart prüft eine Anklage - eine Entscheidung soll im November fallen.

Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking dpa

Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking

HamburgÜber eine Anklage gegen Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking wird frühestens im November entschieden. Das polizeiliche Ermittlungsverfahren gegen Wiedeking sei mittlerweile abgeschlossen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Montag. Zuvor hatte der „Spiegel“ über eine drohende Anklage wegen des Verdachts der Marktmanipulation berichtet. Wiedekings Verteidigung hat nach Angaben des Sprechers bis Ende Oktober Zeit, Stellung zu den Vorwürfen zu beziehen.

Demnach sollen der frühere Chef des Sportwagenbauers und der ehemalige Porsche-Finanzchef Holger Härter den Finanzmarkt über die Porsche-Pläne während der Übernahmeschlacht mit Volkswagen getäuscht haben. Wiedekings Anwälte der Kanzlei Feigen/Graf wiesen die Vorwürfe zurück. Ob Anklage erhoben wird, entscheidet sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft, nachdem die Stellungnahmen geprüft wurden.

Auch gegen Härter solle wegen Marktmanipulation Anklage erhoben werden, berichtete „Der Spiegel“ weiter. Wenn die Akten zugestellt seien, hätten die Anwälte ausreichend Zeit für eine Stellungnahme. Danach erst wolle die Staatsanwaltschaft endgültig entscheiden, was sie tut. Ein Sprecher der Ermittlungsbehörde kommentierte die Informationen am Wochenende auf dpa-Anfrage zunächst nicht.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×