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25.03.2011

11:19 Uhr

Stahlbranche

Salzgitter schafft es in die Gewinnzone

Der Stahlkonzern Salzgitter kehrt in die Gewinnzone zurück. Das bringt auch eine gute Nachricht für die Aktionäre mit sich.

Ein Arbeiter von Salzgitter wirft Sand in einen Fluss aus kochendem Stahl. Quelle: dpa

Ein Arbeiter von Salzgitter wirft Sand in einen Fluss aus kochendem Stahl.

SalzgitterDer Stahlkonzern Salzgitter erhöht nach seiner Rückkehr in die Gewinnzone die Dividende. Die Eigner sollen eine um mehr als ein Viertel auf 32 Cent aufgestockte Ausschüttung je Aktie erhalten, wie der Konzern am Freitag anlässlich der Präsentation seiner Bilanz 2010 bekanntgab. Im Vorjahr waren 25 Cent an die Eigner geflossen. Nach tiefroten Zahlen im Krisenjahr 2009 hat Deutschlands zweitgrößter Stahlkocher im vergangenen Jahr dank des Konjunkturaufschwungs einen Überschuss von 30 Millionen Euro erzielt.

Für das laufende Jahr bekräftigte der ThyssenKrupp-Rivale seine Erwartungen. Demnach soll der Umsatz um zehn bis 15 Prozent steigen. Der Vorsteuergewinn von zuletzt knapp 50 Millionen Euro werde sich mehr als verdoppeln. Diese Prognose hatte bereits Anfang März für Enttäuschung bei Anlegern gesorgt, die deutlich mehr Zuversicht von Salzgitter erwartet hatten.

Bei Salzgitter lief im vergangenen Jahr vor allem die Produktion von Flachstahl und Grobblech wieder rund und trieb den Umsatz im Stahlgeschäft um mehr als ein Drittel nach oben. Weil die Erlöse aber erst ab Mitte 2010 wieder anzogen und am Bau kaum mehr Profilstahl und Spundwände gebraucht wurden, schrieb der Stahlbereich noch rote Zahlen. Das soll sich 2011 aber ändern. Der Stahlhandel kehrte im vergangenen Jahr in die Gewinnzone zurück, wogegen Salzgitter im Röhrengeschäft deutlich weniger verdiente. Auch 2011 sei bei Röhren mit weiter sinkenden Gewinnen zu rechnen.

 

Von

rtr

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