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01.10.2013

19:58 Uhr

Stahlkocher

Dillinger Hütte plant Sparpaket

Die Geschäfte beim Stahlkocher Dillinger Hütte liefen schon mal besser. Daher plant der Stahlkocher nun ein sattes Sparpaket. Auf der Streichliste ganz oben: viele Arbeitsplätze. 2015 soll der Plan umgesetzt werden.

Dillinger Hütte beschäftigt zusammen mit zwei Tochterunternehmen insgesamt 5400 Arbeiter. dpa

Dillinger Hütte beschäftigt zusammen mit zwei Tochterunternehmen insgesamt 5400 Arbeiter.

DillingenDer Stahlkocher Dillinger Hütte will angesichts schlechter Geschäfte 120 Millionen Euro sparen und Stellen abbauen. Über entsprechende Pläne habe der Vorstand am Dienstag die Belegschaft informiert, sagte eine Unternehmenssprecherin und bestätigte Medienberichte. Nach ihren Angaben werden die Maßnahmen „sicher auch einen Abbau von Stellen bedeuten“, Zahlen seien aber nicht genannt worden. Hintergrund sei die angespannte Lage in der Stahlindustrie. „Die Dillinger Hütte erwartet ein sehr schweres Jahr 2013“, sagte sie.

Der Sprecherin zufolge sollen die Unternehmensbereiche bis zum Frühjahr 2014 Sparmaßnahmen erarbeiten, die bis 2015 umgesetzt würden. Von den Einsparungen betroffen sind die Dillinger Hütte und zwei Töchter am Standort. Die drei beschäftigen zusammen etwa 5400 Menschen. Nach Angaben der Sprecherin sollen die Maßnahmen sozial gerecht sein und sozialverträglich umgesetzt werden. Ein Schritt könne sein, dass Beschäftigte der Dillinger Hütte zur Schwester Saarstahl wechselten, die besser ausgelastet sei.

Die Dillinger Hütte leidet den Angaben zufolge unter einer eingebrochenen Nachfrage nach Rohrblechen für Öl- und Gaspipelines. Im Geschäftsjahr 2012 brach der Umsatz um 9,3 Prozent auf knapp 2,5 Milliarden Euro ein. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ging von 205 Millionen auf 161 Millionen Euro zurück.

Von

dpa

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