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30.03.2012

13:19 Uhr

Stahlkonzern

Salzgitter erwartet weiter stabilen Umsatz

Nach einem schlechten Ausblick für 2012 schmeichelt Salzgitter nun zumindest mit einer höheren Dividende. Diese steigt um mehr als 40 Prozent, auch der Jahresgewinn schnellt im Vergleich zum Vorjahr in die Höhe.

Kontrolle von Flachstahlrollen bei Salzgitter. dapd

Kontrolle von Flachstahlrollen bei Salzgitter.

SalzgitterDer zweitgrößte deutsche Stahlkonzern Salzgitter erhöht nach einem Gewinnsprung im abgelaufenen Geschäftsjahr die Dividende um mehr als 40 Prozent. Die Anteilseigner sollten 45 Cent je Aktie erhalten. Das kündigte das Unternehmen am Freitag anlässlich der Präsentation seiner Bilanz 2011 in Salzgitter an. Im Vorjahr hatte der niedersächsische Konzern die Aktionäre mit 32 Cent beteiligt.

Der Thyssen-Krupp-Rivale konnte seinen Vorsteuergewinn 2011 auf 201,6 Millionen Euro mehr als vervierfachen. Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte der Stahlkocher seine Prognose, den Konzernumsatz mindestens stabil halten und ein positives Vorsteuerergebnis erzielen zu können - sollte es zu keiner Rezession kommen. Angesichts des Preisverfalls Ende 2011 und einer Auslastungslücke im Röhrensegment sei es eine Herausforderung, das Vorjahresergebnis zu erreichen, hieß es zur Bilanzvorlage am Freitag in Salzgitter. Im ersten Quartal 2012 rechnen die Niedersachsen zunächst mit weiteren Belastungen. Die seit Jahresbeginn wieder gestiegenen Preise sollen sich erst in den nächsten Quartalen bemerkbar machen. Dieser Ausblick hatte die Anleger Anfang März enttäuscht und die Salzgitter-Aktie trotz des Gewinnsprungs auf Talfahrt geschickt.

Im Geschäftsjahr 2011 profitierte der im MDax notierte Konzern vor allem von günstigen Rahmenbedingungen für Stahl- und Röhrenprodukte. Der Umsatz kletterte um 18 Prozent auf 9,8 Millionen Euro. Damit übertraf der Vorsteuergewinn des Stahl-, Röhren- und Maschinenbaukonzers leicht die Erwartungen der Analysten. Nach Steuern verdiente das Unternehmen 236 Millionen Euro nach 30 Millionen ein Jahr zuvor.

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