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31.10.2012

10:13 Uhr

Stahlriese

ArcelorMittal schreibt rote Zahlen

ArcelorMittal leidet weiter unter einer schwachen Nachfrage in Europa. Im dritten Quartal ist der weltgrößte Stahlkonzern nun in die roten Zahlen geraten. Allerdings nicht so schlimm wie Analysten erwartet hatten.

Stahlwerkshalle von ArcelorMittal in Hamburg. dpa

Stahlwerkshalle von ArcelorMittal in Hamburg.

LuxemburgDer weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal ist angesichts der Abkühlung der globalen Wirtschaft in die roten Zahlen gerutscht. Im dritten Quartal stand unter dem Strich ein Verlust von 709 Millionen US-Dollar (548 Mio Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Vor einem Jahr hatte der Konzern noch 659 Millionen Dollar Gewinn ausgewiesen.

Zu schaffen macht ArcelorMittal zum einen der Preisverfall und die schwache Nachfrage in seinem Kerngeschäft Stahl. Zum anderen setzt dem Konzern auch der Rückgang der Eisenerzpreise zu. In den vergangenen Jahren hatten die Luxemburger ihre eigene Förderung massiv ausgebaut.

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Für 2013 erwartet die Branche ein Absatzplus. Es hätte aber größer ausfallen können.

Operativ (EBITDA) sackte der Gewinn um fast die Hälfte auf gut 1,3 Milliarden Dollar ab. Damit hielt sich das Unternehmen aber noch etwas besser als von Analysten erwartet. Der Umsatz ging um knapp 20 Prozent auf 19,7 Milliarden Dollar zurück. Für 2012 rechnet der Konzern nun insgesamt mit einem EBITDA-Rückgang von gut 10 Milliarden auf 7 Milliarden Dollar. Die Dividende soll von 0,75 Dollar je Aktie auf 0,20 Dollar gesenkt werden.

Von

dpa

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