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16.09.2014

08:34 Uhr

Star-Designer

Gaultier will nicht mehr für die Stange designen

Der Star-Designer Jean Paul Gaultier verabschiedet sich vom Prêt-à-porter. Statt für die Stange will der Franzose künftig nur noch Haute-Couture und Parfüms produzieren. Das soll die Zukunft seines Unternehmens sichern.

Jean Paul Gaultier will sie nur noch auf die Haute-Couture konzentrieren. ap

Jean Paul Gaultier will sie nur noch auf die Haute-Couture konzentrieren.

ParisDer französische Star-Designer Jean Paul Gaultier macht künftig keine Prêt-à-porter-Mode mehr. Der 62-Jährige, der früher als „enfant terrible“ der Modewelt galt, will sich in Zukunft nur noch auf die Haute-Couture, die Parfüm-Sparte des Konzerns und andere Projekte konzentrieren, wie das Modemagazin „Women's Wear Daily“ am Montag berichtete. Der Modekonzern bestätigte den Bericht gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Der Unterschied zwischen Haute Couture und Prêt-à-Porter besteht vor allem darin, dass Haute Couture immer noch von Hand gefertigt wird. In der Prêt-à-porter dagegen wird die Konfektion industriell hergestellt, sinngemäß wird daher auch häufig von einem Produkt „von der Stange“ gesprochen.

Gaultier sagte dem Modemagazin, die Entscheidung sei nach „eingehender Prüfung“ der Zukunft des Unternehmens gefallen, an dem der spanische Mode- und Parfümkonzern Puig Mehrheitsanteile hält. „Wir sind mehrere Möglichkeiten hinsichtlich des aktuellen Stands der Firma durchgegangen und sind zu demselben Schluss gekommen“, sagte der Modeschöpfer. Die letzte Prêt-à-porter-Schau ist am 27. September in Paris zu sehen.

Von

afp

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