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01.02.2013

18:05 Uhr

Steigende Absatzzahlen

VW und Audi verkaufen mehr Autos in USA

Die US-Verbraucher kaufen wieder mehr Autos. Im Januar veräußerten GM und Chrysler 16 Prozent mehr Fahrzeuge, der Absatz von Toyota stieg gar um ein Viertel. Auch die deutschen Autobauer profitierten von der Kauflaune.

Trucks in den USA. Die großen Autobauer konnten ihre Verkäufe im Januar deutlich steigern. ap

Trucks in den USA. Die großen Autobauer konnten ihre Verkäufe im Januar deutlich steigern.

Detroit/FrankfurtGuter Jahresstart für die Autobauer in den USA: Sie verkauften im Januar mehr Wagen als im Vorjahresmonat und rechnen auch für das Gesamtjahr mit Zuwächsen. 2013 dürften gut 15 Millionen Fahrzeuge an die Kunden übergeben werden, so die am Freitag veröffentlichten Schätzungen der Hersteller. Das wären bis zu 15 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Gestützt wird der Markt durch die Erholung im US-Immobiliensektor und die Tatsache, dass viele US-Verbraucher ihren Neuwagenkauf nicht mehr länger aufschieben können.

General Motors verkaufte im Januar 16 Prozent mehr, auch dank der starken Nachfrage nach dem Silverado Pick-up Truck. Ford konnte noch stärker zulegen. Angetrieben von dem im vergangenen Jahr neu aufgelegten Mittelklassewagen Fusion steigerte der zweitgrößte US-Autobauer den Absatz um 22 Prozent. Chrysler verkaufte 16 Prozent mehr. Noch besser schlug sich der weltgrößte Autobauer Toyota : Er steigerte den US-Absatz um 26,6 Prozent auf knapp 158.000 Fahrzeuge.

Die Verkäufe hätten die eigenen Erwartungen übertroffen, erklärte Toyota-Manager Bill Fay am Freitag. Sein GM-Kollegen Kurt McNeil sprach von einem guten Start ins Jahr. Schon im vergangenen Jahr war der Gesamtmarkt um 13 Prozent auf 14,5 Millionen Stück gestiegen, während die Neuzulassungen in Europa um acht Prozent auf 12,1 Millionen Fahrzeuge schrumpften – der niedrigste Stand seit 1995.

Auch die Marke VW konnte in den USA weiter zulegen, wenngleich nicht mehr mit dem Schwung des vergangenen Jahres, als die Wolfsburger die Konkurrenz regelmäßig alt aussehen ließen. Nun musste VW bei seinem Verkaufsschlager Jetta sogar einen leichten Rückgang hinnehmen, während sich der größere Passat weiterhin bestens verkauft.

VW-Landeschef Jonathan Browning geht aber davon, dass die Marke im Gesamtjahr abermals über dem Branchenschnitt zulegen kann. Im vergangenen Jahr hatte VW ein sattes Plus von 35 Prozent eingefahren. Im Januar stiegen die VW-Verkäufe um sieben Prozent auf rund 29.000 Fahrzeuge. Die Premium-Schwester Audi konnte mit 10.000 Wagen gut 7,5 Prozent mehr Fahrzeuge losschlagen. Beide verkaufen aber deutlich weniger Autos als die „Big Three“ der US-Hersteller oder Toyota.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

01.02.2013, 18:33 Uhr

Es lebe die totale Verschuldung!

Smokie2013

01.02.2013, 19:30 Uhr

Jo, man orientiert sich halt um. Weg von den Grünen-Khmern und glühenden Kommunisten in Europa in Richtung Übersee, inbesondere China und United States. Die Märkte der Zukunft wachsen, Europa schrumpft, verarmt und ist und bleibt arbeitsfrei.

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