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28.10.2011

13:41 Uhr

Stellenabbau

Bauknecht-Mutter Whirlpool streicht 5000 Jobs

Wegen einer schwachen Auftragslage in Industrie- und Schwellenländern streicht der weltgrößte Haushaltsgeräte-Hersteller Whirlpool 5000 Stellen - davon ist auch Deutschland betroffen.

Haushaltsgeräte von Whirlpool. ap

Haushaltsgeräte von Whirlpool.

Benton HarborWegen sinkender Nachfrage nach Haushaltsgeräten streicht der weltgrößte Hersteller Whirlpool mehr als 5000 Stellen. Am härtesten trifft es die Mitarbeiter in Europa und Nordamerika - hier fällt jeder zehnte Arbeitsplatz weg. Auch das Bauknecht-Werk im saarländischen Neunkirchen ist betroffen. Die Geschirrspüler-Fertigung wird - wie bereits bekannt - im Januar nach Polen verlagert.

„Wir haben während des Quartals branchenweit eine geringere Nachfrage als erwartet verspürt, zudem sind die Materialpreise gestiegen“, begründete Whirlpool-Chef Jeff Fettig am Firmensitz in Benton Harbor (US-Bundesstaat Michigan) die harten Einschnitte. In den Industrienationen habe sich die schwache Wirtschaft bemerkbar gemacht, und auch in den Schwellenländern sei die Kauflust gesunken, führte er aus.

Die Bauknecht-Mitarbeiter in Neunkirchen haben aber Glück im Unglück: Der Autozulieferer ZF übernimmt das Werk und baut dort Getriebe-Komponenten. 240 von 280 Beschäftigten werden übernommen, die restlichen gehen in den Ruhestand. Inwieweit weitere Bauknecht-Mitarbeiter in Deutschland von den Streichungen betroffen sein könnten, war zunächst nicht zu erfahren.

Von

dpa

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