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11.04.2012

10:35 Uhr

Streit beigelegt

Athen bestellt U-Bahntechnik bei Siemens

Griechenland hat für die Erweiterung zweier U-Bahnlinien Signal- und Steuerungstechnik für rund 41 Millionen Euro bei Siemens bestellt. Rund 70 Prozent des Geldes stammen aus EU-Subventionen.

Siemens scheint von der Aussöhnung mit Griechenland zu profitieren. dpa

Siemens scheint von der Aussöhnung mit Griechenland zu profitieren.

MünchenDie Aussöhnung Griechenlands mit Siemens beginnt sich für den Münchner Konzern auszuzahlen. Athen bestellt für die Erweiterung zweier U-Bahnlinien Signal- und Steuerungstechnik für rund 41 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Mit dem Bau soll 2013 begonnen werden.

Den schuldengeplagten Griechen kommt das Projekt günstig, für Siemens ist die Bezahlung weitgehend gesichert: Rund 70 Prozent der Finanzierung stammten aus EU-Subventionen, hieß es.

Griechenland und Siemens hatten erst vor wenigen Wochen ihren jahrelangen Streit um Bestechungszahlungen im vergangenen Jahrzehnt beigelegt. Die Einigung sieht Zahlungen und Forderungsverzicht auf Siemens-Seite vor, im Gegenzug stellte die griechische Regierung dem Konzern einen Persilschein aus.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Esperanto

11.04.2012, 11:45 Uhr

Zur Versöhnung "illegaler" Schmiergeldzahlungen unter dem Tisch erneute Zahlungen, diesmal mit legaler Ummäntelung auf den Tisch der bisher Zu-Kurz-Gekommenen?
Und das soll sich noch für Siemens auszahlen?

Ich denke, dass auf diese Weise eher die nächsten Erpresser angelockt werden.

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