Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

24.10.2011

19:44 Uhr

Stromkonzern spioniert

EDF soll Greenpeace-Computer angezapft haben

Der französische Stromkonzern EDF soll 2006 den Computer eines führenden Greenpeace-Mitglieds angezapft haben. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Geldstrafe von 1,5 Millionen Euro für den Konzern.

Greenpeace-Mitglieder protestieren vor der EDF-Zentrale. AFP

Greenpeace-Mitglieder protestieren vor der EDF-Zentrale.

NanterreWeil er den Computer eines führenden Greenpeace-Mitglieds angezapft haben soll, droht dem französischen Stromkonzern EDF eine Millionenstrafe. Die Staatsanwaltschaft forderte am Montag in Nanterre in der ins Jahr 2006 zurückreichenden Affäre eine Geldstrafe von 1,5 Millionen Euro für den Konzern. Zugleich beantragte die Anklage Haftstrafen für die beiden damaligen Sicherheitschefs von EDF. 

Die Sicherheitschefs sollen 2006 eine Privatfirma beauftragt haben, den Computer des damaligen Kampagnenchefs von Greenpeace in Frankreich, Yannick Jadot, anzuzapfen. Jadot ist inzwischen Europaabgeordneter.

 

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×