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13.09.2013

13:33 Uhr

Strumpfkonzern

Wolford macht weiterhin Verlust

Wolford schafft es nicht, schwarze Zahlen zu schreiben. Das Unternehmen hat im laufenden Quartal erneut mehr Verlust gemacht. Dennoch rechnet der Strumpf- und Wäschehersteller mit einer Rückkehr in die Gewinnzone.

Models laufen fuer die Fotografen in Bademode von Wolford. ap

Models laufen fuer die Fotografen in Bademode von Wolford.

WienHöhere Kosten haben den Strumpf- und Wäschehersteller Wolford tiefer in die roten Zahlen gedrückt. In dem von Mai bis Juli laufenden Auftaktquartal sei der Umsatz um 2,4 Prozent auf 32,3 Millionen Euro gesunken, der Verlust nach Steuern sei auf 4,4 Millionen Euro gefallen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Im Vorjahresquartal stand ein Nachsteuerverlust von drei Millionen Euro zu Buche. Für das Gesamtjahr 2013/14 hält das Unternehmen dennoch an seinen Zielen fest: Der Umsatz soll wachsen, operativ rechnet Wolford mit einer Rückkehr in die schwarzen Zahlen.

Wolford begründete den höheren Verlust mit gestiegenen Kosten für Mieten, Personal und Werbung. Zudem hätten sich Anlaufkosten für neue Standorte sowie negative Wechselkurseffekte niedergeschlagen. Das Unternehmen mit Sitz in Bregenz am Bodensee ist Hersteller von Textilien im oberen Preissegment mit Schwerpunkt auf Strumpfhosen und Bodys. Saisonal betrachtet gilt das erste Quartal als das schwächste, da vergleichsweise geringen Umsätzen höhere Kosten durch abweichende Produktions- und Auslieferungstermine gegenüberstehen. Das beste Geschäft macht Wolford wegen Weihnachten im dritten Quartal.

In der nächsten Zeit will Wolford die Expansion in den Kernmärkten in Europa und Nordamerika fortsetzen. Umsatzzuwächse erwartet sich Wolford auch vom Online-Handel

Von

rtr

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