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07.03.2006

19:06 Uhr

Subventionsabbau zeitigt Folgen

Bergbau-Zulieferer könnten 15 000 Stellen streichen

Die Deutsche Steinkohle (DSK) erwägt laut einem Zeitungsbericht, ihr Einkaufsvolumen bei Fremdfirmen um fast die Hälfte auf eine Milliarde Euro zu reduzieren.

HB FRANKFURT. Mehr als drei Viertel des wegfallenden Auftragsvolumens betreffe Nordrhein-Westfalen, berichtete die Zeitung „Die Welt“ am Dienstag vorab unter Berufung auf interne Papiere der Tochter des Essener RAG-Konzerns.

Hintergrund sei der geplante Subventionsabbau. Nach internen Berechnungen der DSK seien deshalb in den kommenden Jahren rund 15 000 Arbeitsplätze bei Bergbau-Zulieferern gefährdet und rund 1200 kleine und mittlere Zulieferbetriebe von der Pleite bedroht, berichtete die Zeitung. Bei der DSK war am Abend niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Einige tausend Arbeitsplätze beim westfälischen Baukonzern Heitkamp-Deilmann-Haniel (HDH) sind bereits akut gefährdet. HDH droht wegen ausbleibender Aufträge aus dem Bergbau die Insolvenz. Nach Ansicht von Sanierer Jochen Rölf hängt das mit der zunehmenden Auftragsvergabe der DSK an osteuropäische Firmen zusammen. Die Deutsche Steinkohle ist ein Großkunde von HDH.

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