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22.08.2012

13:00 Uhr

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RAG-Stiftung braucht neuen Aufsichtsratschef

Nachdem Ulrich Hartmann, der bisherige Aufsichtsratschef der RAG-Stiftung aus persönlichen Gründen zurückgetreten ist, beginnt jetzt die Suche nach einem Nachfolger. Unklar ist aber, wie die Nachfolge geregelt wird.

Die Leuchtbuchstaben der Ruhrkohle AG werden von Arbeitern demontiert. dpa

Die Leuchtbuchstaben der Ruhrkohle AG werden von Arbeitern demontiert.

Düsseldorf Der Mehrheitseigner des Chemieriesen Evonik, die Essener RAG-Stiftung, braucht einen neuen Aufsichtsratschef. Der Vorsitzende des Kontrollgremiums, der ehemalige E.ON -Chef Ulrich Hartmann, habe sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt, sagte ein Sprecher der RAG-Stiftung am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters auf Anfrage. Bis zur Wahl eines neuen Vorsitzenden übernehme nun Hartmanns Stellvertreter, IG-BCE-Chef Michael Vassiliadis, die Geschäfte. Hartmanns Mandat als Mitglied des Kuratoriums endet im Oktober 2012.

Unklar ist noch, wann die Nachfolge geregelt wird. Die rot-grüne Landesregierung Nordrhein-Westfalens hatte zuletzt drei neue Mitglieder, darunter den ehemaligen Grünen-Chef Lukas Beckmann, in das Kuratorium der RAG-Stiftung entsandt. Auch die schwarz-gelbe Bundesregierung muss noch drei weitere Mitglieder ernennen.

Unter dem Dach der RAG ist der subventionierte deutsche Steinkohlebergbau gebündelt. Dessen Ende ist für das Jahr 2018 geplant. Die Stiftung soll dann für die Folgekosten des Bergbaus geradestehen. Die nötigen Mittel dafür sollen ihr von Evonik zufließen - die Stiftung

Von

rtr

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