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09.01.2005

14:28 Uhr

Supreme Court ermittelt gegen Enrons Wirtschaftsprüfer Andersen

Enron-Verwaltungsräte schließen Vergleich in Millionenhöhe

Frühere Verwaltungsratsmitglieder des zusammengebrochenen Eron-Konzerns haben einen Vergleich in Millionenhöhe geschlossen. Unterdessen ermittelt das oberste US-Gericht erneut gegen den früheren Eron-Wirtschaftfsprüfer Andersen.

HB BERLIN. Zehn frühere Verwaltungsratsmitglieder des US-Stromhändlers Enron haben sich in einem Vergleich zu einer Zahlung von insgesamt 13 Millionen Dollar bereit erklärt. Das berichtet die «New York Times» (NYT) am Wochenende. Die Einigung sei bereits im Oktober erzielt, aber erst jetzt bekannt geworden.

Die Zahlung sei Teil eines Aktionärsklagen-Vergleichs von 168 Millionen Dollar. Enron hatte Ende 2001 nach einem spektakulären Skandals wegen Bilanzfälschung Insolvenz beantragt. Aktionäre und Gläubiger hatten nach dem Enron-Zusammenbruch Milliarden verloren.

Unterdessen will das oberste amerikanische Gericht die Verurteilung des Enron-Wirtschaftsprüfers Arthur Andersen noch einmal prüfen, berichtet die «NYT» weiter. Andersen hatte für die Ermittlungen gegen Enron relevante Dokumente vernichtet. Der Supreme Court will den Verdacht prüfen, ob die Klage gegen das Unternehmen wegen Justizbehinderung angemessen war.

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