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30.03.2016

13:46 Uhr

Takata

Airbag-Rückruf kann bis zu 24 Milliarden Dollar kosten

Der Rückruf von Takata-Airbags könnte das Unternehmen einem Bericht zufolge bis zu 24 Milliarden Dollar kosten. Das wäre ein Vielfaches der zuletzt geschätzten Summe. Die Aktien des Zulieferers brechen daraufhin ein.

Bislang wurden weltweit mehr als 50 Millionen Airbags von Takata zurückgerufen. Reuters

Takata

Bislang wurden weltweit mehr als 50 Millionen Airbags von Takata zurückgerufen.

TokioDer Rückruf von Takata -Airbags könnte das japanische Unternehmen einem Medienbericht zufolge bis zu 24 Milliarden Dollar kosten. Dies sei die maximale Summe, falls der Rückruf alle 287,5 Millionen Ammoniumnitrat enthaltende Luftkissen von Takata beträfe, berichtete die Agentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf einen Insider.

Das wäre ein Vielfaches der zuletzt geschätzten Summe. Industrieexperten gingen bisher davon aus, dass Takata die Rückrufaktionen bis zu 3,5 Milliarden Dollar kosten könnte. Eine Firmensprecherin wollte sich nicht dazu äußern. Takata-Aktien brachen nach dem Bericht um ein Fünftel ein.

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Seit Jahren gibt es Probleme mit den Airbags von Takata. Allein in den USA müssen 24 Millionen Autos zurückgerufen werden. Mehrere Hersteller suchen nun nach einer Krisenstrategie für den angeschlagenen Lieferanten.

Bislang sind weltweit mehr als 50 Millionen Airbags von Takata zurückgerufen worden, weil die Aufblasvorrichtungen explodieren und Metallteile umherschleudern könnten. Mit dem Defekt werden weltweit zehn Todesfälle in Zusammenhang gebracht, die meisten davon in den USA.

Reuters hatte vergangenen Monat berichtet, dass die US-Behörden erwägen, deutlich mehr Fahrzeuge überprüfen zu lassen. Die ersten Rückrufe gab es bereits vor Jahren. Da jedes fünfte Luftkissen weltweit aus der Produktion der Japaner stammt, sind viele Autoproduzenten betroffen, darunter auch Daimler, BMW und VW.

Von

rtr

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