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02.04.2006

18:19 Uhr

Tarifverhandlungen abgebrochen

Gewerkschaft droht mit Coca-Cola-Streik zur WM

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das könnte weitreichende Folgen haben.

HB BERLIN. Wenn bei der dritten Runde kein Ergebnis erzielt werde, könne sich ein drohender Arbeitskampf auf die Getränke-Versorgung während der WM auswirken, teilte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Sonnabend mit. Ein Coca-Cola- Sprecher sagte dagegen, während der WM werde das Unternehmen als ein Hauptsponsor Verbraucher und Fans mit Getränken versorgen.

Beide Seiten wollen am 27. April zu einer dritten Verhandlungsrunde zusammenkommen. Die Gewerkschaft fordert eine Entgelterhöhung und Lösungen, mit denen Arbeitsplätze erhalten werden. Wegen Umstrukturierungen befürchten sie den Verlust von rund einem Drittel der 9 000 Arbeitsplätze. Das Unternehmen sagte, diese Zahlen seien „Spekulationen ohne konkrete Grundlage“, außerdem habe man den Gewerkschaften einen umfassenden Sozialtarifvertrag angeboten, mit dem Jobs gesichert werden sollten.

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