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11.11.2013

14:58 Uhr

Tarkett-Börsengang

KKR plant Millionengeschäft

Das französische Unternehmen Tarkett bereitet seinen Börsengang vor – gemeinsam mit dem Finanzinvestor KKR. Die US-Firma und Tarkett-Teilhaber will mit den Aktien mehrere Hundertmillionen Euro verdienen.

Die französische Flagge am Triumphbogen in Paris. An der Pariser Börse will der französische Bodenbelag-Hersteller Tarkett nach siebenjähriger Pause wieder einsteigen. AFP

Die französische Flagge am Triumphbogen in Paris. An der Pariser Börse will der französische Bodenbelag-Hersteller Tarkett nach siebenjähriger Pause wieder einsteigen.

ParisDer französische Bodenbelag-Hersteller Tarkett soll am 22. November nach sieben Jahren an die Börse zurückkehren. Der Finanzinvestor KKR will mit der Platzierung von rund 25 Prozent der Aktien bis zu 620 Millionen Euro einnehmen, wie er am Montag in Paris mitteilte. Eine Kapitalerhöhung ist nicht geplant. Die Tarkett-Aktien, bis vor sieben Jahren an der Frankfurter Börse notiert, sollen künftig in Paris gehandelt werden. Tarkett wird beim Börsengang mit 2,17 Milliarden Euro bewertet. Die Aktien werden seit Montag bis 20. November in einer Spanne von 27,75 bis 33,90 Euro angeboten.

Der Börsengang wird von der Deutschen Bank und J.P. Morgan organisiert, in der zweiten Reihe ist unter anderem auch die Commerzbank dabei.

Der US-Finanzinvestor, der 2007 mit 50 Prozent bei Tarkett eingestiegen war, will die Gelegenheit zum Teilausstieg nutzen. Dagegen will die Eigentümerfamilie Deconinck selbst Aktien zeichnen, um wieder auf mehr als 50 Prozent zu kommen. Zur Familie gehören die Erben der Gründerfamilie Allibert. KKR und Deconinck sollen noch vor dem Börsengang eine Sonderausschüttung von 130 Millionen Euro erhalten.

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Tarkett

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Umsatz und Gewinn steigt beim deutsch-schwedischen Bodenbelags-Hersteller Tarkett. Deswegen will die Firma nach sieben Jahren Abwesenheit zur Börse zurückkehren. Allerdings nicht in Frankfurt.

Tarkett hat im vergangenen Jahr 2,3 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet und damit 295 Millionen Euro vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) verdient. Im ersten Halbjahr 2013 stieg der Umsatz - auch durch einen weiteren Zukauf - um zwölf Prozent auf 1,17 Milliarden Euro. Das Unternehmen mit fast 11.000 Mitarbeitern verkauft nach eigenen Angaben jeden Tag 1,3 Millionen Quadratmeter Bodenbeläge - von Linoleum über Teppiche bis hin zu Sporthallenböden.

Eine der Wurzeln von Tarkett liegt auch in Deutschland. Die französische Sommer Allibert hatte 1997 die Tarkett Pegulan AG aus Frankenthal in der Pfalz gekauft, die zehn Jahre zuvor aus der Fusion der Pegulan-Werke mit dem schwedischen Bodenbelag-Herstelller Tarkett AB entstanden war. Dieser gehörte damals dem schwedischen Streichholzhersteller Swedish Match.

Von

rtr

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