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17.01.2016

20:26 Uhr

Tata Steel

Stahlkonzern setzt erneut den Rotstift an

Im Oktober hatte Tata Steel den Abbau von 1170 Arbeitsplätzen angekündigt. Nun will der Stahlkonzern weitere 1050 Stellen in Großbritannien streichen. Schuld sind die niedrigen Stahlpreise.

Die Branche kämpft in Großbritannien mit hohen Energiekosten und Umweltsteuern. Hinzu kommen die Konkurrenz durch Stahlimporte in Rekordhöhe aus China. Reuters

Tata Steel in Scunthorpe

Die Branche kämpft in Großbritannien mit hohen Energiekosten und Umweltsteuern. Hinzu kommen die Konkurrenz durch Stahlimporte in Rekordhöhe aus China.

LondonDer Stahlkonzern Tata Steel wird einem Medienbericht zufolge weitere 1050 Stellen in Großbritannien streichen. Wie der Sender Sky News am Sonntag berichtete, sollen die Pläne am Montag bekanntgegeben werden. Die Kürzungen wegen der niedrigen Stahlpreise erfolgten zusätzlich zu dem im Oktober angekündigten Abbau von 1170 Arbeitsplätzen.

Der Konzern beschäftigt in Großbritannien rund 17.000 Menschen. Von Tata war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Tata ist der größte Stahlproduzent in Großbritannien. Dort kämpft die Branche mit hohen Energiekosten und Umweltsteuern. Hinzu kommen die Konkurrenz durch Stahlimporte in Rekordhöhe aus China.

Von

rtr

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