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07.03.2011

10:41 Uhr

Teilrückzug bei Fiat?

Agnelli-Erben würden Anteile abgeben

Vondpa

Die Erben der Agnelli-Familie um Fiat-Präsident John Elkann sind bereit weitere Anteile am italienischen Autobauer abzugeben. Aber nur, wenn dies dem Wachstum des Autokonzerns dient.

Fiat-Präsident John Elkann posiert auf dem Genfer Autosalon neben einem Ferrari FF. Quelle: Reuters

Fiat-Präsident John Elkann posiert auf dem Genfer Autosalon neben einem Ferrari FF.

LondonDie Erben der Fiat-Gründerfamilie Agnelli sind bereit, weitere Anteile an dem Autokonzern abzugeben. Dies müsste aber dem Wachstum des Autokonzerns dienen, sagte Fiat-Präsident John Elkann der „Financial Times“. Der Enkel des früheren Fiat-Chefs Giovanni Agnelli führt die familieneigene Investmentgesellschaft Exor, die 30 Prozent an Fiat hält.

Die im vergangenen Monat von Fiat-Vorstandschef Sergio Marchionne, der Chrysler in Personalunion führt, vorgeschlagene Fusion der beiden Autobauer hält Elkann innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre für denkbar. Bislang halten die Italiener 25 Prozent an Chrysler, können aber bei Erreichen bestimmter Meilensteine weiter aufstocken. Zusammen könnten die beiden Hersteller zu einem weltweit tätigen Autobauer mit rund sechs Millionen verkauften Fahrzeugen jährlich aufsteigen.

Der 34-jährige Elkann will sich weiter dem operativen Geschäft von Exor widmen, das operative Geschäft von Fiat sei bei Marchionne in guten Händen. Exor ist mit einem Vermögen von neun Milliarden Euro eine der größten europäischen Investmentgesellschaften. Nach Angaben von Elkann soll künftig vor allem in den USA und Asien expandiert werden. Für Investitionen habe Exor mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung.

 

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