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19.01.2017

20:41 Uhr

Tesla

Kein Rückruf wegen Autopilot nötig

Der tödliche Unfall mit einem halbautonomen Tesla-Fahrzeug sorgte für viel Aufregung. Nun hat die US-Verkehrssicherungsbehörde ihre Untersuchungen abgeschlossen. Der Elektroauto-Pionier kommt um einen Rückruf herum.

Der Autopilot des Tesla-Wagens sorgte für eine Kollision mit einem LKW. Der Fahrer wurde dabei getötet. AP

Tödlicher Unfall

Der Autopilot des Tesla-Wagens sorgte für eine Kollision mit einem LKW. Der Fahrer wurde dabei getötet.

WashingtonDer amerikanische Elektroauto-Pionier Tesla kommt um einen Rückruf wegen eines tödlichen Unfalls mit einem halb-autonom fahrenden Wagen herum. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA schloss am Donnerstag eine sechsmonatige Untersuchung ab, ohne dass die Autos in die Werkstätten beordert wurden. Es sei kein Hinweis auf einen Defekt gefunden worden, der einen Rückruf aus Sicherheitsgründen erfordere.

Tesla hatte im September Nachbesserungen an dem Autopilot-Fahrassistenten vorgenommen wie etwa neue Beschränkungen für die autonome Lenkung. Diese hätten laut Firmenchef Elon Musk wahrscheinlich die tödliche Kollision eines Tesla mit einem Lastwagen im Mai verhindert. Der Tesla-Fahrer hatte bei dem Unfall den Autopiloten aktiviert und war den Behörden zufolge zu schnell unterwegs. Tesla hatte erklärt, das Unternehmen habe seinen Kunden immer klar gesagt, dass der Autopilot stets die Aufmerksamkeit des Fahrers erfordere. Zahlreiche Hersteller setzen für die Zukunft auf das sogenannte autonome Fahren. Der Erfolg der neuen Technologie dürfte in erster Linie von ihrer Sicherheit abhängen.

Von

rtr

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