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15.05.2013

11:46 Uhr

Test an Patienten

Bayer macht Fortschritte mit Krebs-Medikament

Es soll krebskranken Menschen helfen und Bayer Milliardenumsätze bescheren: Der Pharmakonzern treibt die Entwicklung seines Krebsmedikament Stivarga voran. Der jetzige Test ist ein Schritt in Richtung Zulassung.

Das Bayer-Werk im Chemiepark in Leverkusen. Der Konzern arbeitet bei dem Krebsmedikament Stivarga mit der US-Firma Onyx zusammen. dpa

Das Bayer-Werk im Chemiepark in Leverkusen. Der Konzern arbeitet bei dem Krebsmedikament Stivarga mit der US-Firma Onyx zusammen.

FrankfurtBayer kommt mit der Entwicklung eines seiner wichtigsten neuen Präparate zur Behandlung von Krebs voran. Der Pharma- und Chemiekonzern testet sein Krebsmedikament Stivarga in einer zulassungsrelevanten Studie in der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Leberkrebs, wie Bayer am Mittwoch mitteilte. Stivarga mit dem Wirkstoff Regorafenib gehört zu mehreren neuen Präparaten, denen Bayer Milliardenumsätze zutraut. Stivarga soll einmal - alle Indikationsgebiete zusammengenommen - mehr als eine Milliarde Euro Umsatz im Jahr einfahren. Bayer arbeitet bei dem Medikament mit der US-Pharmafirma Onyx zusammen.

Stivarga basiert auf einer Nachfolge-Substanz des Wirkstoffs Sorafenib, aus dem das umsatzstarke Bayer-Krebsmittel Nexavar hergestellt wird. Nexavar brachte Bayer im vergangenen Jahr 792 Millionen Euro Umsatz ein. An der Phase-III-Studie mit Stivarga sollen 530 Patienten teilnehmen, deren Krebserkrankung trotz einer Behandlung mit Nexavar fortgeschritten ist. Neue Arzneien müssen erst drei Phasen der klinischen Erprobung am Menschen bestehen. (Reporter: Frank Siebelt; redigiert von Martin Zwiebelberg)

Von

rtr

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