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05.06.2012

13:13 Uhr

Teurer Strom

EnBW dreht an der Preisschraube

Schlechte Nachrichten für Kunden der EnBW. Der Energieversorger will die Strompreise wieder erhöhen. Ein Grund seien die höheren Umlagen zur Förderung erneuerbarer Energien.

Der Versorger EnBW will die Strompreise erhöhen. dapd

Der Versorger EnBW will die Strompreise erhöhen.

StuttgartFür die Kunden des Energieversorgers EnBW wird die Stromrechnung ab August im Schnitt um 2,6 Prozent höher ausfallen. Nach mehr als 18 Monaten mit stabilen Preisen werde eine Kilowattstunde Strom um 0,72 Cent teurer und koste künftig 25,45 Cent, teilte Deutschlands drittgrößter Energieversorger mit. Für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.900 Kilowattstunden ergebe sich durch die Preiserhöhung eine rechnerische Mehrbelastung von 1,75 Euro pro Monat.

Als Grund für die Preissteigerung nannte EnBW höheren Umlagen, für die die Bundesregierung die Verantwortung trage. Die Verbraucher müssten danach mit 0,18 Cent pro Kilowattstunde für die Entlastung energieintensiver Betriebe von den Netzentgelten aufkommen. Bereits seit Jahresbeginn schlage zudem die höhere Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien zu Buche, darüber hinaus seien die staatlich festgesetzten Entgelte für die Netznutzung auf breiter Front gestiegen.

Auch bei den Gaspreisen dreht EnBW an der Preisschraube: Künftig fällt der Grundpreis für den Bezug von Gas nach Unternehmensangaben stärker ins Gewicht, im Gegenzug gebe es künftig aber nur noch einen Verbrauchspreis - statt mehrerer Preiszonen. Für rund zwei Drittel der Kunden, die ihre Wohnung mit Gas heizten, würden die Kosten dadurch sinken. Für Kunden, die hingegen nur mit Gas kochen, aber nicht heizen, stiegen hingegen die Kosten. Für die EnBW sei die Tarif-Umstellung insgesamt mit keinen Mehrerlösen verbunden, versicherte der in staatlicher Hand befindliche Konzern.

Von

rtr

Kommentare (1)

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05.06.2012, 14:04 Uhr

Für Kunden, die hingegen nur mit Gas kochen, aber nicht heizen, stiegen hingegen die Kosten. Für die EnBW sei die Tarif-Umstellung insgesamt mit keinen Mehrerlösen verbunden, versicherte der in staatlicher Hand liegende Konzern.

...und 'n Ei aus'm Konsum...

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