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29.10.2015

14:52 Uhr

Teva

Ratiopharm-Mutter hebt Gewinnprognose an

Die Ratiopharm-Mutter Teva hat ihre Gewinnprognose für 2015 angehoben. Der Generika-Konzern befindet sich gerade mitten in zwei großen Übernahmen. Besonders gut läuft es auch in Deutschland.

Der Konzern ist auf der Suche nach neuen Wachstumstreibern. ap

Teva

Der Konzern ist auf der Suche nach neuen Wachstumstreibern.

Jerusalem/BerlinDer weltgrößte Generikahersteller Teva steckt sich mit dem Rückenwind aus dem dritten Quartal höhere Ziele. 2015 werde nun mit einem Nettoergebnis je Aktie zwischen 5,40 und 5,45 Dollar gerechnet, teilte die Ratiopharm-Mutter am Donnerstag mit. Bisher waren 5,15 bis 5,40 Dollar in Aussicht gestellt worden. Auch beim Umsatz hob der israelische Konzern seine Prognose etwas an.

Teva befindet sich gerade mitten in zwei riesigen Übernahmen, mit denen der Pharmakonzern seine Marktmacht weiter ausbauen will. So kaufen die Israelis für 40,5 Milliarden Dollar das Generika-Geschäft des amerikanischen Botox-Herstellers Allergan sowie den mexikanischen Pharmakonzern Rimsa. Einem Medienbericht zufolge hat jetzt Pfizer ein Auge auf Allergan geworfen.

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Die Suche nach neuen Wachstumstreibern kommt bei Teva zu einer Zeit, wo der bisherige Kassenschlager - das Multiple-Sklerose-Mittel Copaxane - schwächelt. Der Absatz des Medikaments, das für rund ein Fünftel der Teva-Erlöse steht, ging zuletzt um zwei Prozent auf 1,09 Milliarden Dollar zurück. Der Gesamtumsatz gab sogar um fünf Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar nach - vor allem auch wegen schlechterer Generika-Geschäfte in Europa.

Ein Plus in Deutschland, Spanien und Italien konnte dabei die Umsatzeinbußen in Frankreich, der Schweiz und Großbritannien nicht wettmachen. Vor Sonderkosten stieg der Gewinn im dritten Quartal auch dank Einsparungen trotzdem um ein Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar.

Von

rtr

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