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27.01.2011

08:55 Uhr

Textilkette

Hoher Baumwollpreis bremst H&M zum Jahresschluss

Der schwedische Textilkonzern Hennes&Mauritz (H&M) hat im vergangenen Jahr bei Gewinn und Umsatz zweistellig zugelegt. Auch der Ausblick fällt optimistisch aus. Doch es gibt auch ein Problem.

H&M-Filiale in New York: Die Textilkette hat ein gutes Jahr hinter sich. Quelle: ap

H&M-Filiale in New York: Die Textilkette hat ein gutes Jahr hinter sich.

HB STOCKHOLM. Der Nettoertrag stieg im Vergleich zu 2009 um 14 Prozent auf 18,7 Milliarden Kronen (2,1 Mrd Euro), wie das Familienunternehmen am Donnerstag in Stockholm mitteilte. Der Umsatz (ohne Mehrwertsteuer) kletterte in den jeweiligen Währungen um 15 Prozent auf umgerechnet 108,5 Milliarden Kronen.

Nach dem ebenfalls starken vierten Geschäftsquartal (bis 30. November) blicke H&M "optimistisch in die Zukunft", erklärte Konzernchef Karl-Johan Persson. Er nannte 2010 ein "sehr gutes Jahr".

Allerdings bekam die Modekette im vierten Quartal stark gestiegenen Rohstoffpreise zu spüren. Weil H&M trotz der fast verdoppelten Kosten für Baumwolle die Preise senkte, fiel der Gewinn: Am Donnerstag wiesen die Schweden einen Rückgang des Vorsteuerergebnisses im vierten Quartal auf umgerechnet 812 Millionen Euro (7,18 Milliarden Kronen) von 904 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum aus. "Die Faktoren im Quartal waren die geringeren Kapazitäten bei den Zulieferern, die höheren Transportkosten und deutlich gestiegene Rohstoffpreise, etwa für Baumwolle", erklärte der Zara-Rivale. Die Aktien des Unternehmens gaben um sechs Prozent nach.

H&M will in diesem Jahr 250 neue Modehäuser gegenüber 243 Neueröffnungen im letzten eröffnen. Zum Ende des Geschäftsjahres betrieb die Kette weltweit 2 206 Filialen.

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