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20.01.2011

16:00 Uhr

Thyssen-Krupp-Chef

Ekkehard Schulz erwartet weitere Geschäftsbelebung

ExklusivAm Freitag sagt Ekkehard Schulz Servus: Nach zwölf Jahren an der Spitze von Thyssen-Krupp übergibt er das Zepter an Heinrich Hiesinger. Im Gespräch mit dem Handelsblatt spricht Schulz über die zukünftige Geschäftsentwicklung und die Suche nach einem neuen Finanzchef.

FRANKFURT. Der scheidende Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz rechnet mit einer weiteren Geschäftsverbesserung. "Das Geschäft hat sich positiv entwickelt und wird es auch weiter tun. Im ersten Quartal zeigt sich, dass wir unsere anspruchsvollen Ziele erreichen werden", sagte Schulz dem Handelsblatt. Das Auftaktquartal sei sehr gut verlaufen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Thyssen-Krupp ein Umsatzplus von 10 bis 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 42,6 Milliarden Euro. Der bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) soll von 1,2 auf rund zwei Milliarden Euro steigen.

Nach zwölf Jahren an der Vorstandsspitze von Deutschlands größtem Stahlproduzenten wird Schulz mit der Hauptversammlung am Freitag die Führung an Heinrich Hiesinger übergeben. Dies wird nicht der einzige Wechsel bleiben. Vergangene Woche hatte Finanzvorstand Alan Hippe seinen Wechsel bekannt geben, er geht zum Pharmakonzern Roche. "Wir verlieren einen sehr guten Mann, was zu bedauern ist. Aber eine solche Chance konnte er nicht ausschlagen", sagte Schulz.

Nun gehe es darum, einen angemessenen Nachfolger zu finden. Er deutete an, dass Thyssen-Krupp extern nach einem neuen Finanzchef fahndet. "Jeder interne Kandidat muss sich an externen messen lassen müssen. Das ist die gängige Praxis."

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