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18.04.2006

20:30 Uhr

Thyssen Krupp Technologies

Entwickler kooperieren weltweit

VonBert Fröndhoff

Netzwerke in der Forschung & Entwicklung werden für deutsche Unternehmen immer wichtiger, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Das zeigt sich am Beispiel Thyssen-Krupp Technologies.

DÜSSELDORF. Wenn das Essener Unternehmen im Auftrag von Kunden neue Schiffe oder Düngemittelanlagen entwirft und baut, sind längst nicht mehr nur Ingenieure aus den heimischen Standorten beteiligt. Der Konzern hat in den vergangenen Jahren ein weltweites so genanntes Engineering-Netzwerk aufgebaut: Im Anlagenbau beispielsweise arbeiten Entwicklungsteams aus allen Kontinenten bei einzelnen Projekten zusammen. Die Mehrzahl der Mitarbeiter ist in Europa (4 000) tätig, doch arbeiten in Indien bereits 1 100 Konstrukteure für die Thyssen-Krupp-Sparte, in Russland 230, in Mexiko 240 und in Südafrika 190.

Von diesem Netzwerk profitierte Thyssen-Krupp Technologies (TKT) auch bei der Auftragsvergabe für eine neue Düngemittelanlage in Ägypten im Wert von einer halbe Milliarde Euro. Das Projekt wurde aus Deutschland gesteuert, auch das grundlegende Konzept entwarfen Ingenieure am heimischen Standort. Die gesamte Detailarbeit – meist eine sehr arbeitsaufwändige Tätigkeit – steuerten aber die TKT-Konstrukteure aus Indien bei.

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