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16.11.2015

13:34 Uhr

Total-Raffinerie

Bilfinger sichert sich 100-Millionen-Euro-Auftrag

Ein Coup in der Baubranche: Der Ölkonzern Total hat einen Auftrag für 100 Millionen Euro an Bilfinger vergeben. Für was genau das Unternehmen in den nächsten sechs Jahren in Leuna verantwortlich ist.

Das Logo von Bilfinger in Mannheim: Das Unternehmen hat einen Auftrag von Total an Land gezogen. dpa

Dienstleistungskonzern

Das Logo von Bilfinger in Mannheim: Das Unternehmen hat einen Auftrag von Total an Land gezogen.

DüsseldorfMehr als 100 Millionen Euro: Über diesen Betrag hat sich das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Bilfinger aktuell einen Auftrag vom Ölkonzern Total gesichert. Die Mannheimer werden dazu auch in den kommenden sechs Jahren für große Teile der Instandhaltung der Total Raffinerie Mitteldeutschland in Leuna verantwortlich sein, wie Bilfinger am Montag mitteilte. Bereits seit Inbetriebnahme im Jahr 1997 kümmert sich der MDax-Konzern dort etwa um die Rohrleitungssysteme oder die Maschinen- und Elektrotechnik.

Die Total Raffinerie in Leuna produziert den Angaben zufolge jährlich 2,6 Millionen Tonnen Benzin und vier Millionen Tonnen Diesel. Sie deckt damit den Treibstoffbedarf der Kraftfahrzeuge in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Außerdem ist die Raffinerie der größte deutsche Hersteller von Methanol, einem der wichtigsten Grundstoffe der chemischen Industrie, und produziert Heizöl, Flüssiggas, Rohbenzin, Flugkraftstoff und Bitumen.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

NCC AB – 8,42 Milliarden Euro Umsatz

Das schwedische Unternehmen mit seinen knapp 18.000 Mitarbeitern wurde erst 1988 gegründet. Heute besteht es aus vier großen Geschäftsbereichen, unter anderem „NCC Housing“ und „NCC Roads“.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 9,7 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 11,63 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 13,12 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren und zuletzt wieder leicht steigern.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,06 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3.000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 16,36 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 32,43 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2015 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 34,93 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Allein in den vergangenen drei Jahren stieg der Umsatz um rund zehn Milliarden Euro und ACS klettert das Treppchen weiter hoch. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,52 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2015 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von knapp 0,5 Prozent.

Quelle: Deloitte

Von

rtr

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