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21.08.2012

14:55 Uhr

Transport-Branche

Hoher Dieselpreis belastet Unternehmen

Die Transportunternehmen leiden derzeit unter den Rekordpreisen für Benzin und Diesel. Bei vielen Speditionen machen die Ausgaben für Treibstoff fast 30 Prozent der Gesamtkosten aus.

Hohe Kosten für Benzin und Diesel: Große Hoffnungen auf eine Änderung der Lage gibt es nicht. ap

Hohe Kosten für Benzin und Diesel: Große Hoffnungen auf eine Änderung der Lage gibt es nicht.

MünchenDie Rekordpreise für Benzin und vor allem Diesel machen den Transportunternehmen zu schaffen. „Der Dieselpreis ist für uns natürlich ein ganz entscheidender Faktor“, sagte der Vize- Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Adolf Zobel, am Dienstag.

Bei vielen Speditionen machten die Ausgaben für Treibstoff bereits 25 bis 30 Prozent der Gesamtkosten aus. „Wir haben keine andere Chance, als das auch an unsere Kunden weiter zu geben.“ Am Ende könnten so die Verbraucher nicht nur an der Tankstelle, sondern etwa auch an der Supermarktkasse die hohen Kraftstoffpreise zu spüren bekommen.

Große Hoffnungen auf eine Änderung der Lage macht sich der Verband nicht. Auch von der Beschränkung der Zahl der Preiserhöhungen verspricht sich Zobel nicht viel. „Das hilft ja nicht gegen steigende Preise, sondern höchstens gegen die vielen Schwankungen.“ Die Firmen müssten diese Rahmendaten in ihre Planungen einbeziehen und mit den Preisen kalkulieren. Angesichts der schrumpfenden Ölvorräte werde der Preis auch für Kraftstoffe auf lange Sicht weiter steigen, erwartet er.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

21.08.2012, 18:05 Uhr

"„Wir haben keine andere Chance, als das auch an unsere Kunden weiter zu geben.“ Am Ende könnten so die Verbraucher nicht nur an der Tankstelle, sondern etwa auch an der Supermarktkasse die hohen Kraftstoffpreise zu spüren bekommen."

Das ist zu erwarten und die neue Maut auf 4spurigen Bundesstraßen zahlt auch der Verbraucher. Natürlich inklusive der dadurch steigenden Mehrwertsteuer, alles für den Schäuble bzw. marode Banken.

Thomas

22.08.2012, 12:26 Uhr

Einfach zum Reithofer gehen und fragen, ob man den Windkanal mal für ein paar Tage mieten kann. Dann hat es sich bald mit den steigenden Kosten,vorausgesetzt, dass die gewonnenen Erkenntnisse in die Serienfertigung der LKWs einfließen.

Volvotrucker

25.11.2012, 17:58 Uhr

Jetzt ist der Dieselpreis schuld, denn den Fahrer kann man nicht mehr melken
Image der Transportmafia
Nicht das Fahrpersonal leidet unter dem schlechten Image, sondern die Transporunternehmen. Wer sein Personal jahrelang knechtet und ausbeutet , muß sich nicht wundern, dass sich kein Nachwuchs mehr findet. Hauptgrund ist die sittenwidrige Entlohnung, zwischen 5 und 6 Euro Brutto pro Arbeitsstunde, Tarif in BaWü 14,15 Euro. Arbeitszeiten von 70 bis 80 Stunden pro Woche, kein Überstundenzuschlag,kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld, Kosten Fahrerquallifikation ( entgangene Freizeit ) sowie Führerschein – Verlängerung alles Fahrerproblem. Die Fahrer von heute, sind die Sozialhilfe – Empfänger von morgen.

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