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04.11.2014

18:09 Uhr

Triebwerkbauer

Rolls Royce streicht 2600 Stellen

Im Zuge seiner Restrukturierung entlässt der Flugzeugturbinen-Hersteller Rolls Royce 2600 seiner Mitarbeiter. Überwiegend betroffen ist die Luftfahrbranche in der Rolls Royce weltweit 55.000 Menschen beschäftigt.

Der Flugzeugturbinen-Hersteller Rolls Royce streicht 2600 Stellen, überwiegend in der Luftfahrtsparte. dapd

Der Flugzeugturbinen-Hersteller Rolls Royce streicht 2600 Stellen, überwiegend in der Luftfahrtsparte.

DerbyDer britische Flugzeugturbinen-Hersteller Rolls Royce streicht bis Ende nächsten Jahres 2600 Stellen. Das kündigte das Unternehmen am Dienstag am Firmensitz in Derby an. Die Stellenstreichungen seien Teil eines umfassenden Restrukturierungsplanes. Rolls Royce gilt weltweit als zweitgrößter Hersteller von Flugzeugturbinen hinter dem US-Konzern General Electrics.

Der Arbeitsplatzabbau erfolge weitestgehend in der Luftfahrtsparte des Konzerns. Kleinere Abbaumaßnahmen werde es bei Geschäftsfeldern wie etwa der Entwicklung von Atomkraftwerken und Schiffen geben. Rolls Royce beschäftigt in der Luftfahrtsparte derzeit rund 55 000 Menschen in 45 Ländern. In Deutschland arbeiten in der Luftfahrtsparte an den beiden deutschen Standorten Dahlewitz bei Berlin und Oberursel 3500 Menschen für Unternehmen des britischen Konzerns.

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Der Umsatz von Rolls-Royce steigt um mehr als ein Viertel. 2011 hatte sich der Triebwerkshersteller an dem deutschen Motorenbauer beteiligt, das treibt die Zahl nach oben. Doch das Rüstungsgeschäft dämpft das Wachstum.

Rolls Royce war 2010 in die Schlagzeilen geraten, als seine Turbinen vom Typ Trent 900 Probleme bei Airbus-380-Flugzeugen verursachten. Ein Teil der damals knapp 40 weltweit verkehrenden A380-Flugzeuge mit den aus Derby gelieferten Motoren mussten wochenlang aus Sicherheitsgründen am Boden bleiben.

Von

dpa

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