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29.04.2014

13:56 Uhr

Triebwerksbauer

MTU verdient im ersten Quartal mehr als erwartet

MTU hat zum Start ins Jahr zwar mehr verdient als erwartet, Probleme hat der Triebwerksbauer weiterhin: Das Wartungsgeschäft liefert weniger Umsatz, und das Geschäft mit neuen Triebwerken bringt noch nicht so viel Geld.

Flugtriebwerk auf dem Firmengelände der MTU: Der Triebwerksbauer hat zwar einen guten Start ins Jahr gehabt, mit Problemen muss der Konzern dennoch kämpfen. dpa

Flugtriebwerk auf dem Firmengelände der MTU: Der Triebwerksbauer hat zwar einen guten Start ins Jahr gehabt, mit Problemen muss der Konzern dennoch kämpfen.

MünchenFluglinien setzen aus Kostengründen verstärkt auf sparsame Triebwerke. Das beflügelt das Geschäft der Münchner MTU seit längerem. Die Auftragsbücher des Flugzeugmotorenherstellers sind prall gefüllt. Zum Start ins Jahr hat die ungebrochene Nachfrage den Triebwerksbauer MTU auf dem hohen Niveau von 2013 gehalten.

Jedoch macht dem Konzern weiter zu schaffen, dass der vom Preiskampf geprägte Verkauf von Triebwerken schneller wächst als das weitaus lukrativere Geschäft mit Ersatzteilen. Das dürfte zunächst auch so bleiben.

Dennoch lief es für MTU auch im ersten Quartal gut. Zwar warf das Wartungsgeschäft weniger Umsatz und Gewinn ab, insgesamt legten Erlöse und operatives Ergebnis im ersten Quartal aber um je 0,8 Prozent zu.

„Die stabilen Ergebniswerte bestätigen uns in unseren Erwartungen für das Gesamtjahr 2014“, sagte MTU-Chef Reiner Winkler in München. Vor allem die Triebwerke für die A320-Mittelstreckenflieger von Airbus, die doppelstöckige A380 sowie Boeings „Dreamliner“ und den modernisierten Jumbo 747-8 waren gefragt und hielten den Umsatz oben.

Die Arbeit wird den Münchnern lange nicht ausgehen. In den Büchern stehen inzwischen Aufträge im Wert von 9,8 Milliarden Euro – das sichert die Auslastung für die kommenden knapp drei Jahre. Für den Ausbau der Produktion nimmt der Konzern auch weiter Geld in die Hand. Im ersten Quartal stockte MTU die Ausgaben für Sachanlagen um 37 Prozent auf fast 23 Millionen Euro auf. Ein Teil davon ging etwa in den Ausbau einer Fabrik in Polen.

Von

dpa

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