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11.01.2010

10:10 Uhr

Trotz Absatzminus

Peugeot kommt glimpflich durch die Krise

PSA Peugeot Citroen hat das Horrorjahr 2009 recht glimpflich überstanden: Der französische Autobauer verkaufte 2,2 Prozent weniger Autos als im Vorjahr - der Gesamtmarkt sei hingegen um 3,5 Prozent geschrumpft. Weltweit erwartet der Autobauer in diesem Jahr erste Anzeichen für eine Erholung.

Concept Car SR1 von Peugeot: Besserung der Auftragslage in Sicht. ap

Concept Car SR1 von Peugeot: Besserung der Auftragslage in Sicht.

HB PARIS. Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen hat im vergangenen Jahr nicht so stark unter der Krise am Automarkt gelitten wie andere Hersteller. Weltweit seien 2,2 Prozent weniger Autos verkauft worden als im Vorjahr, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens vom Montag hervorgeht. Der Gesamtmarkt sei hingegen um 3,5 Prozent geschrumpft. Die Franzosen setzten 3,19 Mio. Fahrzeuge ab und konnten nach eigenen Angaben ihren Marktanteil in Europa leicht auf 13,7 Prozent steigern.

In Europa sank der Absatz von Peugeot um 3,7 Prozent. Vor allem in Deutschland und Frankreich stützte die eingeführte Abwrackprämie die Verkaufszahlen - insgesamt waren solche Prämien in 13 europäischen Ländern eingeführt worden. Außerhalb von Europa steigerte Peugeot seinen Absatz um 2,4 Prozent - das entspricht rund einem Drittel des Gesamtabsatzes des Autoherstellers. In China verzeichnete der französische Autobauer sogar ein Plus von mehr als 50 Prozent.

Weltweit erwartet Peugeot 2010 erste Anzeichen für eine Erholung des Automarktes. In Europa rechnen die Franzosen aber wegen der ausgelaufenen Abwrackprämie erst in der zweiten Jahreshälfte mit einer ersten Verbesserung. Für das Gesamtjahr sieht Peugeot für den europäischen Automarkt immer noch einen Nachfragerückgang im einstelligen Bereich. Die Franzosen wollen diesem Trend jedoch mithilfe einer Reihe neuer Modelle entgegensteuern.

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