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14.01.2009

14:12 Uhr

Trotz Auftragseinbruch

MAN hält an seiner Prognose für 2008 fest

Unglaublich aber wahr: Während Autokonzerne weltweit ihre Ziele für 2008 kassieren, steht der Nutzfahrzeugbauer MAN fest zu seiner Prognose. Und das obwohl 2008 offenbar weniger Aufträge eingegangen sind. Vom neuen Jahr erwartet MAN wenig Gutes.

HB MÜNCHEN. Der Nutzfahrzeug- und Maschinenbau-Konzern MAN hat trotz zuletzt eingebrochener Lastwagen-Bestellungen seine Jahresziele offenbar erreicht. Konzernchef Hakan Samuelsson bekräftigte laut einer Präsentation auf einer Investorenkonferenz in New York die Prognose. Demnach hat das Unternehmen den Umsatz von 15,5 Milliarden Euro aus 2007 übertroffen und eine Rendite von knapp 12 Prozent erwirtschaftet. Das operative Ergebnis soll gestiegen sein.

Die Wirtschaftsflaute hatte die Lkw-Verkäufe praktisch zum Erliegen gebracht. Entsprechend rechnet das Unternehmen mit rückläufigen Auftragseingängen für 2008. MAN fährt seine Produktion deshalb deutlich zurück. Laut der Präsentation stehen die Bänder im ersten Halbjahr für 48 Tage still. Die Zahl der Leiharbeiter soll zudem schlimmstenfalls von zuletzt 2000 auf Null reduziert werden.

Derzeit stehen rund 10000 Lastwagen auf Halde. Samuelsson hatte Mitarbeiter und Anteilseigner jüngst auf eine lange Durststrecke vorbereitet. Er sieht sein Unternehmen durch die jüngsten Maßnahmen aber gewappnet, einen Einbruch des Markts um 30 Prozent verkraften zu können.

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