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08.11.2012

08:55 Uhr

Trotz Gewinneinbruchs

SMA Solar bleibt bei seinen Jahreszielen

Schrumpfende Umsätze, Gewinn-Rückgang und düstere Perspektiven: Trotz allem schreibt SMA Solar anders als viele Rivalen noch schwarze Zahlen. Auch an seiner Jahresprognose hält der Konzern weiter fest.

Blick über eine Photovoltaikanlage auf das Firmenschild des Solartechnikherstellers SMA Solar. dpa

Blick über eine Photovoltaikanlage auf das Firmenschild des Solartechnikherstellers SMA Solar.

DüsseldorfDer Preisverfall in der Solarindustrie setzt dem Wechselrichterproduzenten SMA Solar zu. Anders als die meisten Unternehmen in der Branche schreibt der Konzern aber schwarze Zahlen. Wie SMA am Donnerstag mitteilte, schrumpften die Erlöse im dritten Quartal binnen Jahresfrist um über 100 Millionen auf 363 (Vorjahr: 477) Millionen Euro. Der operative Gewinn (Ebit) brach um über die Hälfte auf 32,3 (74,6) Millionen Euro ein, der Überschuss auf 21,5 (52,9) Millionen Euro.

Der Vorstand ist jedoch zuversichtlich, seine Jahresprognose zu erreichen. Demnach peilt er 2012 einen Umsatz von 1,3 bis 1,5 (1,67) Milliarden Euro an und ein Ebit von 100 bis 150 (240,3) Millionen Euro. Firmenchef Pierre-Pascal Urbon bestätigte zudem seine düsteren Aussichten für 2013.

Wegen der massiven Förderkürzungen in den europäischen Solarmärkten und dem anhaltenden Preisdruck rechnet Urbon mit einem deutlichen Umsatzrückgang auf 900 Millionen bis 1,3 Milliarden Euro. Um einen Verlust zu vermeiden steuert er gegen und will, wie bereits angekündigt, weltweit 450 Stellen streichen und sich zudem von 600 Zeitarbeitnehmern trennen.

Von

rtr

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