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26.04.2013

14:03 Uhr

Trotz Gewinnrückgangs

Bayer glaubt an Zukunft der Kunststoffsparte

Bayers Kunststoffsparte hat im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Trotzdem glaubt Konzernboss Dekkers daran, dass die Sparte spätestens in drei Jahren rentabel sein wird.

Bayer-Chef Marijn Dekkers glaubt an die Kunststoffsparte des Konzerns. dpa

Bayer-Chef Marijn Dekkers glaubt an die Kunststoffsparte des Konzerns.

KölnTrotz eines deutlichen Gewinnrückgangs im ersten Quartal glaubt Bayer-Chef Marijn Dekkers an die Zukunft der Kunststoffsparte. „Wir gehen davon aus, dass Material Science in spätestens drei Jahren wieder seine Kapitalkosten verdienen wird“, sagte der Unternehmenschef am Freitag auf der Hauptversammlung in Köln. Mit dem Verlauf im ersten Quartal sei Bayer nicht zufrieden. „Dennoch planen wir für diesen Teilkonzern im Gesamtjahr eine leichte Umsatzsteigerung.“ Mit verschiedenen Maßnahmen solle die Marge bis 2015 um 1,5 Prozentpunkte verbessert werden.

Wegen der Sparte Material Science erreichten die Leverkusener beim operativen Gewinn im ersten Quartal nur ein schmales Plus. In der Kunststoffsparte brach der bereinigte operative Spartengewinn um 27 Prozent auf 204 Millionen Euro ein. Im Gesamtjahr erwartet Bayer in diesem Geschäft nur noch ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.

Der Konzern stellt etwa das Plastik für Autolichter oder Kunststoffe für die Innenausstattung von Fahrzeugen her, beliefert aber auch die Elektrobranche und die Bauwirtschaft mit Kunststoffen.

Von

rtr

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