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10.05.2012

11:36 Uhr

Trotz Konjunktursorgen

Audi peilt neues Rekordjahr an

Audi-Vorstandschef Rupert Stadler glaubt an den globalen Aufschwung und peilt für seinen Konzern ein Rekordjahr an: Die Volkswagen-Tochter soll stärker wachsen als der weltweite Automarkt.

Der Vorsitzende des Vorstands der Audi AG, Rupert Stadler, blickt optimistisch in die Zukunft. dpa

Der Vorsitzende des Vorstands der Audi AG, Rupert Stadler, blickt optimistisch in die Zukunft.

IngolstadtAudi peilt allen Konjunktursorgen zum Trotz weiter ein Rekordjahr an. „Wir erwarten für 2012, dass sich der globale Aufschwung fortsetzt. Jedoch wird die wirtschaftliche Dynamik nachlassen“, sagte Vorstandschef Rupert Stadler am Donnerstag auf der Hauptversammlung der Volkswagen-Tochter seinem vorab verbreiteten Redetext zufolge. Dennoch will die Nobelmarke - wie die Rivalen BMW und Daimler - in diesem Jahr stärker wachsen als der weltweite Automarkt, dem Experten ein Plus von gut vier Prozent vorhersagen. Wie die Oberklasse-Konkurrenten profitiert der Autobauer von der weltweit enormen Nachfrage nach teuren Limousinen und noblen Geländewagen. Das Absatzziel von 1,5 Millionen Autos könne Audi bereits früher als 2015 realisieren. Im vergangenen Jahr hatte Audi 1,3 Millionen Modelle verkauft, in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres gut 470.000.

Vor allem im wichtigsten Markt China will Audi weiter kräftig zulegen. In den USA will Stadler dichter an BMW heran - und will dafür auch ein neues Werk in Mexiko bauen. Schwieriger wird es in Europa, hier rechnet Audi mit einen Absatz auf dem Niveau des Vorjahres oder leicht darüber. Eine Prognose sei aber schwierig. „Während wir in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Russland bereits eine besondere Audi-Konjunktur sehen, kämpfen Märkte wie Italien und Spanien immer noch mit schwierigen Rahmenbedingungen.“

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Audi hat nach dem bisher erfolgreichsten Jahr der Firmengeschichte auch im ersten Quartal wieder neue Bestmarken gesetzt. Mit einem operativen Gewinn von 1,4 Milliarden Euro steuerten die Bayern einen Löwenanteil zum VW-Gewinn der ersten drei Monate bei - die wenige verblieben Aktionäre abseits von VW dürften sich wie der Mutterkonzern freuen. Audi gehört zwar zu mehr als 99 Prozent VW, dennoch ist der Konzern nach wie vor eine Aktiengesellschaft mit weiteren Anteilseignern und lädt jedes Jahr zur Hauptversammlung.

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